Schutzschirm für Arbeitsplätze

Die Bundesregierung ist gerade dabei, die Auswirkungen der Finanzkrise auf unser Land genau zu durchleuchten, und Wege zu finden, die so schnell wie möglich wieder aus der Wege herausführen können. Zwar ist Deutschland in der Rezession angekommen, doch es ist keine Talsohle schlimmeren Ausmaßes, sondern im Jahr 2010, also bereits übernächstes Jahr, wieder der Vergangenheit angehören, ist die einhellige Ansicht vieler Finanz- und Wirtschaftsexperten. Bis dahin bedarf es einiger Neuordnungen und Umordnungen, dazu gehört auch der Schutzschirm für Arbeitsplätze.Die Maßnahmen der Bundesregierung dazu im Wortlaut:

„Die Bundesregierung hat am 5. November 2008 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur raschen Überwindung der Konjunkturschwäche und für die Sicherung von Arbeitsplätzen beschlossen. Statt auf ein breit angelegtes Gießkannen-Prinzip setzt die Bundesregierung auf 15 punktgenaue Maßnahmen, die langfristig sinnvoll, kurzfristig umsetzbar und rasch wirksam sind. Viel hilft nicht unbedingt viel.

Es geht darum, stabilisierend zu wirken und Arbeitsplätze auch in schwierigeren wirtschaftlichen Fahrwassern zu erhalten. Der Staat selbst setzt Impulse für Investitionen. Die Bürger werden entlastet und ein Sicherheitsnetz für Arbeitsplätze wird gespannt. Die Finanzierung von Unternehmen wird gesichert, damit sie Investitionen tätigen und Beschäftigung sichern können.

Die meisten Maßnahmen sind für die nächsten zwei Jahre vorgesehen und fördern Investitionen und Aufträge in der Größenordnung von rund 50 Mrd. Euro. Sie ergänzen das beschlossene Entlastungspaket für Familien, das 2009 einer Entlastung von 6 Mrd. Euro und ab 2010 von 14 Mrd. Euro entspricht. Außerdem wird der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung noch einmal deutlich auf 2,8% gesenkt. Im Vergleich zu 2006, als er noch 6,5% betrug, werden die Bürger so um jährlich 30 Mrd. Euro entlastet. Alle Maßnahmen dienen dazu, Beschäftigung zu sichern.“

15 Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft

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