Die Abwrackprämie zeigt langsam Wirkung – Opel reduziert Kurzarbeit

Wegen der Wirtschaftskrise, die im Moment vor allem die Autobauer in der ganzen Welt trifft, haben auch die deutschen Autohersteller Kurzarbeit in ihren Werken eingeführt. Doch nun zeigt sie Wirkung, die am 14. Januar dieses Jahres einführte Abwrackprämie – Opel reduziert in Folge der besseren Auftragslage die Kurzarbeit in seinen Corsa-Werken Eisenach und Zaragossa. In Eisenach soll es nach offiziellen Informationen von Opel selbst nur zu acht statt der ursprünglich zehn geplanten Tagen Kurzarbeit kommen. In Zaragossa dann nur zu vier statt der erst festgelegten sechs Tage.

Doch es wird noch besser. Im Opel-Werk Rüsselsheim soll gar Mehrarbeit eingeführt werden. Dort wird der Insignia gebaut – und der hat im Moment eine enorme Nachfrage. „Wegen der guten Auftragslage beim Insignia wird das Werk Rüsselsheim im März zwei zusätzliche Schichten einlegen.“ sagte der Vize-Direktor Marketing von GM Europa, Alain Visser dazu in „auto motor und sport“. Visser nach sollen derzeit 60.000 Bestellungen vorliegen für dieses Modell.

Nachdem die Zukunft von Opel, einem Tochterkonzern von General Motors und dadurch an dessen Geschicke gehängt – GM stand kurz vor der Pleite und konnte nur durch eine schnelle Hilfe der US-Regierung gerettet werden – wochenlang unklar gewesen ist, geht nun der Daumen nach oben. Und Opel wird plötzlich, mit seinem Insignia und dank der Abwrackprämie, zu einem Gewinner mitten in der Krise der Autobauer. Deshalb dankte Alain Visser auch der bundesdeutschen Regierung: „Die Abwrackprämie für Altfahrzeuge wirkt sich bereits positiv auf Nachfrage und Beschäftigung aus. Unser Dank gilt der Bundesregierung, die mit der Abwrackprämie den Automobilmarkt schnell und wirksam belebt hat.“

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