Banken kritisieren geplante Verschärfung der Bankenregulierung
Kreditklemme in Folge der veränderten Eigenkapitalanforderungen?
Die Banken sind im Visier der Finanzaufsicht, und neue Regeln werden erarbeitet, um eine weitere Finanzkrise im Stile der noch nicht ganz ausgestandenen Krise zu verhindern. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Verschärfung der Eigenkapitalanforderungen an die Banken. Doch so mancher Experte warnt vor den Folgen einer solch drastischen Änderung, manche gehen sogar davon aus, dass es dann tatsächlich zu einer flächendeckenden Klemme bei der Vergabe von Krediten kommen könnte.
Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, warnt deshalb bei der Handelsblatt-Tagung “Banken im Umbruch” vor einem Anziehen der Eigenkapitalregeln für Banken: “Die Spannungen werden sich erhöhen, wenn Kredite wieder mehr nachgefragt werden und das ganze Regelwerk auf uns einwirkt. Ich bin noch nicht überzeugt, dass es dann nicht zu Verengungen kommen könnte.”
Irgendwie wird man hier das Gefühl nicht los, dass die Banken die Verantwortung gerne von sich schieben würden, sowohl hinsichtlich ihrer Verluste als auch hinsichtlich ihrer inzwischen viel diskutierten Vergabepraxis bei Krediten.
Fitschen versucht mit seinen Äußerungen Druck auf die Regierung und die Finanzdienstleistungsaufsicht aufzubauen, um einer stärkeren Regulierung zu entkommen. Nichts Anderes kann zwischen den Zeilen gelesen werden. Es ist, wie es ist: Wenn ihr unsere Rechte beschränkt, werden wir euch das damit heimzahlen, dass wir die Kreditvergabe verengen. Und dann ist euer Kampf gegen die Kreditklemme aussichtslos gewesen – und ihr seid es, die ihr mit eurer Verschärfung der Eigenkapitalanforderungen an uns den ganzen Salat verursacht hat.
Arme Banken, kann man da nur noch sagen. Vielleicht wäre die Selbsterkenntnis dieser Branche der erste Weg, wirklich etwas zu verändern auf den Finanzmärkten – auch auf nachhaltige Sicht betrachtet. Doch die Kritik an sich selbst kann nur der durchführen, der begriffen hat, was seine eigenen Fehler sind. Und das fällt Banken trotz dem Verschulden der Finanzkrise immer noch schwer. Vielleicht lernen Kinder aus Erfahrung, Banker aber bleiben in den alten Zeiten stecken. Schade, es hätte einen neuen Anfang geben können. Nun aber sind die alten Zöpfe immer noch da und können nur abgeschnitten werden durch eine verstärkte Regulierung der Banken – und eben auch durch eine Verschärfung der Anforderungen an die Eigenkapitalquote.









Jeder Mensch, der in dieser Welt lebt, kommt auch mit der Wirtschaft in Kontakt, auf die eine oder andere Weise. Ein autarkes wirtschaftliches Leben ist kaum möglich – und auch kaum mehr erstrebenswert. Die Wirtschaft ist es, die uns weiterführt in dem, wie wir leben und auch die Art, was wir aus dem Leben machen. 
Bankenregulierung kontra Banken…
Der Weg aus der Krise geht nur über eine verstärkte Regulierung der Finanzmärkte. Dies ist immer deutlicher geworden, auch über den fehlenden Lerneffekt bei den Banken. Das möglicherweise völlig falsche Ergebnis des EU-Bankenstresstests zeigt auf, wie …
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