Wirtschaftliche Lage in Deutschland kein Grund zur Euphorie

Während Bundeswirtschaftsminister Brüderle von einem „kleinen Jobwunder“ spricht, sind andere vorsichtiger mit ihren Worten. So auch der Vorstandsvorsitzende der GfK, der Gesellschaft für Konsumforschung, Klaus Wübbenhorst, der nur ungern euphorisch sein möchte, auch wenn die Nachrichten (noch?) gut sind in Bezug auf unsere Wirtschaft.

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„Wübbenhorst, GfK, zu den Konjunkturaussichten: “Mit ‘euphorisch’ würde ich vorsichtig sein.”

Klaus Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), zur guten Verbraucherstimmung und den Auswirkungen auf die Konjunktur:

“Mit ‘euphorisch’ würde ich vorsichtig sein, denn wir haben ja gesagt, dass wir davon ausgehen, dass der Konsum in diesem Jahr stabil bleiben wird – also: die Unsicherheit über die weitere Arbeitsmarktentwicklung eben nicht negativ auf den Verbraucher rückschlägt. Ich glaube, das können wir derzeit bestätigen. Das ist eine gute Nachricht. Und wenn es gelingt, einen stabilen Konsum mit einem steigenden Export zu verbinden, dann haben wir eben in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum – und haben das erreicht, was wir uns vorgenommen haben.”

Kontext:

Dank anziehender Konjunktur und der Aussicht auf steigende Einkommen bessert sich zunehmend die Stimmung der deutschen Verbraucher. Das Barometer für das GfK-Konsumklima im Mai kletterte auf 3,8 von revidiert 3,4 Punkten und erreichte den höchsten Stand seit November, wie die Nürnberger GfK-Marktforscher am Dienstag zu ihrer monatlichen Umfrage unter 2000 Verbrauchern mitteilte.“

Quelle Zitat und Kontext: n-tv