Goldmünzen als Geldanlage

Es gibt Goldmünzen und es gibt Goldmünzen. Wer nur Münzen aus Gold kauft, ohne genau hinzusehen, der kann hinterher Pech haben, und die Münze selbst ist erstens weit weniger wert als der Kaufpreis, und zweitens nahezu unverkäuflich.

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Anders bei so genannten Anlagemünzen. Sie sind oftmals in ihrem eigenen Land sogar als Zahlungsmittel verwendbar, können aber fast überall auf der Welt verkauft werden.

Bei dieser Art Münzen ist der Aufschlag, der für die Prägung bezahlt werden muss, die Differenz also zum eigentlichen Goldwert, meist sehr gering. Anders ist dies bei Goldmünzen, die überall inzwischen als Sammlermünzen verkauft werden, bei denen die Prägungskosten jedoch viel kosten, der Goldwert an sich jedoch gering ist.

Die bekannteste Anlagemünze ist die Krügerrand aus Südafrika. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Gewichten. Der Marktanteil, den die Krügerrand Münzen an den Goldmünzen haben, soll inzwischen um die 50 Prozent haben. Neben dem enthaltenen Gold enthalten die Krügerrand Münzen auch noch einen kleinen Anteil an Kupfer.

Die zweitbekannteste Goldmünze ist der American Eagle. Diese Münzen enthalten neben Gold auch noch drei Prozent Silber und 5,33 Prozent Kupfer. Es gibt jedoch auch American Eagle, die statt des Kupfers Platin enthalten.

Die Maple Leaf aus Kanada enthält 99,99 Prozent Gold und ist damit die goldhaltigste aller Anlagemünzen. Der Nachteil ist: Es entstehen schnell Kratzer an dieser Münze, die natürlich den Sammlerwert dann mindern und bei einem Verkauf für Einbußen beim Verkaufspreis sorgen könnten.

Die Britannia kommt, wie der Name schon fast verrät, aus Großbritannien. Diese Goldmünze enthält auch Silber und Kupfer und kommt regelmäßig alle zwei Jahre mit einem neuen Motiv heraus, was den Sammlerwert natürlich steigern kann.

Die China Panda aus China, den es als Goldmünze und auch als Silbermünze gibt. Der Goldgehalt beträgt Feinheit 999/1000, ist also wie die Maple Leaf sehr sorgfältig aufzubewahren.