Eilmeldung: Bayerns Finanzminister Huber tritt zurück

Die Nachricht, die lange erwartet wurde, geht nun wie ein Lauffeuer durch die Republik. Die schwere Krise der BayernLB scheint nun endlich ihre politischen Folgen zu haben. Schon vor Monaten war angesichts der Fast-Pleite der bayerischen Landesbank der Kopf von Erwin Huber gefordert worden, er blieb jedoch auf seinem Posten. Die BayernLB war die erste Bank, die sich nach dem Rettungspaket der Bundesregierung, dem Stabilitätsprogramm, ausgestreckt hat. Zuerst war von einem Bedarf von zwei Milliarden Euro an Hilfsmitteln ausgegangen worden. Am gestrigen Dienstag war jedoch bekannt geworden, dass der nötige Betrag, um die BayernLB wieder auf die ruhige Seite zu bringen, eine Höhe von 6,4 Milliarden Euro hat.

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Vor gut drei Wochen erst hatte Huber seinen Rücktritt als Chef der CSU erklärt, nach dem Wahldebakel bei den Bayerischen Landtagswahlen. Nun ist der letzte Posten auch weg. Die CSU ist im Umbruch. Wer nun die schwere Bürde des Finanzminister-Amtes inmitten der Zeiten der Finanzkrise übernehmen möchte, ist noch nicht bekannt. Die Kreditkrise, die aus den USA zu uns gekommen ist und ganz Europa mit in den Sog gezogen hat, zeigt nun auch seine erste politische Spuren.

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