Effektiver Jahreszins – Eine Erklärung

Sie haben irgendwo ein Angebot für einen Kredit ohne die Angabe des effektiven Jahreszinses gesehen? Finger weg davon! Der effektive Jahreszins ist eine vorgeschriebene Größe und spiegelt wider, was der Kredit kostet und wie hoch die Zinsen und Zinseszinsen sind. Aus allem zusammen, den Kreditkosten, Bearbeitungsgebühren, Verwaltungsaufwand, Provision, Zinsen und Zinseszinsen, setzt sich der effektive Jahreszins letztlich zusammen.

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Effektiver Jahreszins – Erklärung

Anhand des effektiven Jahreszinses kann gesehen werden, wie teuer ein Kredit wirklich ist – und erst damit ist dann auch ein wirklicher Vergleich mehrerer Kreditangebote – sei es ein Ratenkredit, ein Kredit ohne Schufa oder eine Immobilienfinanzierung – möglich.

Kreditangebote, bei denen kein effektiver Jahreszins angegeben ist, sollten mit Vorsicht bedacht werden. Da könnte, da diese Zinsangabe rechtlich verankert ist, ein sehr großer, und vor allem sehr unseriöser Haken dabei sein. Nicht alle Kreditgeber stellen jedoch das effektiv und Jahreszins vor die Prozentangabe. Hier ist dann jeweils anhand der Seriosität der Bank zu prüfen, ob

Viele Kreditinstitute und Kreditvermittler werben jedoch bei Krediten mit der Angabe eines „ab“ vor der Angabe der Zinshöhe. Bspw.: ab 4,9 Prozent effektivem Jahreszins. Oder. Ab 5,9 Prozent. Hier entscheidet über die Höhe des effektiven Jahreszinses, wie lang die Laufzeit ist, wie hoch die Kreditraten sind, wie hoch der Kreditbetrag ist – und oftmals auch, wie flüssig der Kreditnehmer ist. Nicht bei jedem Kreditgeber spielt dies eine Rolle, doch hin und wieder wird das Ausfallsrisiko bei einem Kreditnehmer auch gerne in die Kosten für den Kredit, und damit auch in den effektiven Jahreszins, einberechnet.

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