Schuldenschnitt auf Kosten der deutschen Sparer? Ist dies das Ende der Privaten Altersvorsorge?

Wie die Tageszeitung „Welt“ berichtet, hat der IWF, der Internationale Währungsfonds, ein neues Papier erstellt, wie in Zukunft auf Finanzkrisen zu reagieren sei. Dabei geht es vor allem darum, und dies ist der Knackpunkt für die Sparer: Gläubiger sollen früher wie bisher möglich dazu verpflichtet werden, auf ihre rechtmäßigen Ansprüche zu verzichten.

„Diese Gläubiger sind aber vor allem in Europa in erster Linie die Besitzer von Lebensversicherungen oder anderen Formen der Altersvorsorge.“, schreibt die „Welt“ weiter dazu und macht damit ein Thema öffentlich, an das sich viele andere Medien in Deutschland nicht zu trauen wagen: einer möglichen Enteignung der deutschen Sparer!

Massive Bedrohung der Privaten Altersvorsorge

Die zukünftig möglicherweise deutlich schnellere und vielleicht auch deutlich höhere Einbeziehung der privaten Gläubiger fängt damit an, neben dem niedrigen Leitzins, die Private Altersvorsorge in Deutschland massiv zu bedrohen. Damit wäre der Kampf gegen die Altersarmut hierzulande verloren, bevor er richtig angefangen hat und zahlreiche Bürger, die jetzt eine Altersvorsorge führen, würden am Ende vielleicht sogar weniger in der Tasche haben, als sie einstmals in entsprechende Verträge eingezahlt haben.

Rette sich, wer kann – bevor die Enteignung kommt?

Wenn sich der Wille des IWF durchsetzen kann, dürfte es bald eiskalt werden für Deutschlands Anleger. Der Enteignung der deutschen Sparer sind wird damit dann ein ganzes Stück näher gekommen. Bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen: Rette sich, und seine Ersparnisse, wer kann!

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