Griechenland Krise – Viel Geld fließt aus dem eigenen Land

Die wichtigen Staatsanleihen, die Griechenland dabei helfen sollen, wieder aus der Schuldenmisere zu kommen, sind nicht nur im Ausland beliebt. Etwa 23 Prozent der Notanleihe wurde durch griechische Investoren gezeichnet.

Die anderen Zeichner kommen aus dem Ausland, und scheinen sehr viel Vertrauen in das verordnete Sparprogramm der griechischen Regierung zu haben. Der Euro stieg heute wieder leicht, die Stabilität in der Euro-Zone könnte vielleicht bald wieder zurückkehren.

Anders jedoch die Stabilität in Griechenland selbst. Zwar werden die Staatsfinanzen durch die Notanleihe und die zahlreichen Kürzungen wenigstens zum Teil saniert werden können, dafür sorgen die Pläne der Regierung nicht für Freude im Land selbst. Dort toben die Proteste gegen die Einsparungen und restriktiven Maßnahmen.

Griechenland steht damit vor einem Wendepunkt, im Bild nach außen, aber auch im eigenen Land. Was wird aus der Regierung werden, was aus dem Euro? Und: Zieht Griechenland selbst jetzt endlich die Handbremse und stoppt die in die Gesellschaft völlig integrierte Korruption?

Sonst mag das Land am Mittelmeer heute noch in der Euro-Zone verweilen, doch für die Zukunft wird vielleicht irgendwann auch eine Neupositionierung und Neuordnung der Währungsunion anstehen müssen – um einen starken Euro zu haben, anstatt einer nur noch von Krisen geschüttelten Währung.

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