Euro-Zone bald am Ende? – Nouriel Roubini sieht den Untergang kommen

Es hört nicht mehr auf mit dem Stress in der Euro-Zone. Erst war alles schön und gut nach dem Beschluss für den Euro-Rettungsschirm, dann waren die Ergebnisse des europaweiten Banken-Stresstests besser als gedacht. Der Euro beruhigte sich nach und nach wieder. Derzeit legt er wieder zu und beweist sich damit erneut am Markt. Doch ist dies vielleicht nur noch ein kurzes Aufglimmen?

Derzeit liegt der Euro auf 1,3122 US Dollar und hat damit erneut zugelegt. Doch bereits jetzt versammeln sich wieder dunkle Wolken am Himmel der Währungsunion. Der in aller Welt bekannte Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini sieht in seinem Gastbeitrag im „Handelsblatt“ den Untergang der Euro-Zone schon kommen.

Längst wurde deutlich, dass beim EU-Bankenstresstest wohl so einiges nicht mit rechten Dingen zuging, doch der Haussegen in der Währungsunion hängt wohl gleich an mehreren Stellen schief.

„Die Euro-Zone, die Sparprogramme, strukturelle Reformen und vernünftige makroökonomische und finanzpolitische Entscheidungen benötigt, ist also geschwächt. Im besten Fall wird sie sich noch fünf Jahre durchwursteln können. Im schlimmsten Fall wird sie auseinanderbrechen.“, schreibt Nouriel Roubini dazu in seinem „Handelsblatt“-Gastbeitrag. Und bestätigt damit, was wir schon eine ganze Weile glauben: Dass die Eurozone alles andere als stabil ist und wir uns auf einen Zusammenbruch der Währungsunion und in der Folge möglicherweise gar auf eine Geldentwertung einstellen müssen.

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