SolarWorld und der Solarstrom auf der Arabischen Halbinsel

Katar bietet großes Potential für die Zukunft

In unserer westlichen Welt ist die Arabische Halbinsel oft eine vergessene, und damit auch unterentwickelte Welt. Dass dem nicht so ist, zeigt nun auch aktuell der Besuch der Kanzlerin in der Golf-Region, auch zum Ausbau und zur Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen. Mit dabei in der Wirtschaftsdelegation ist auch der SolarWorld Chef Frank Asbeck – der mittlerweile von einem großen Potential speziell in Katar berichtet.

SolarWorld Chef sieht großes Potential in Katar – Frank Asbeck begleitet Bundeskanzlerin Merkel auf Arabischer Halbinsel

Auf der Arabischen Halbinsel steigt die Bedeutung von Solarstrom als saubere, sichere und nachhaltige Energiequelle. So erwartet der Vorstandsvorsitzende der deutschen SolarWorld AG Frank H. Asbeck einen starken Ausbau der Photovoltaik in der sonnenverwöhnten Region. Asbeck begleitet im Rahmen einer Wirtschaftsdelegation Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die viertägige Reise der Bundeskanzlerin durch die Golfstaaten Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Bahrain und Katar dient der Intensivierung bestehender deutsch-arabischer Wirtschaftskontakte und der Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen. Nachdem für die Golfregion in der Vergangenheit vorrangig solarthermische Lösungen erwogen wurden, rückt immer mehr die ausgereifte Technologie der Photovoltaik mit ihrer direkten Umwandlung des Sonnenlichtes in Elektrizität in den Vordergrund. In Katar hat der Solartechnologiekonzern bereits einen ersten Schritt getan, um sich in der Region zu etablieren: In einem Joint Venture mit der Qatar Foundation und der Qatar Development Bank wird derzeit eine Produktionsstätte für hochreines Polysilizium errichtet. Der hierfür erforderliche Strom wird mit Erdgas erzeugt. Mit dem Rohstoff Silizium fertigt SolarWorld wiederum in Deutschland und den USA hocheffiziente Solarwafer und -zellen. Für die SolarWorld Qualitätsmodule garantiert der Konzern 25 Jahre Leistung. „Mit der Produktion von Polysilizium erhöht sich die energetische Reichweite des Erdgases praktisch auf das 25-fache”, so Frank H. Asbeck, der in Katar auch Gespräche über Großprojekte zur Erzeugung von Solarstrom führt. „In dieser Region beginnt der Wechsel vom Zeitalter der endlichen Energien zum Zeitalter der unendlichen Energien in jeder Hinsicht direkt an den Quellen.”

Über die SolarWorld AG

Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium, über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage samt Recycling vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Produktionsstandorte sind Deutschland, die USA und Südkorea. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld über 2.700 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und unter anderem im Technologieindex TecDAX, ÖkoDAX, Dow Jones STOXX 600, internationalen MSCI-Index sowie in den Nachhaltigkeitsindizes DAXglobal Alternative Energy und NAI gelistet.“

Quelle Pressemitteilung: SolarWorld