Schon wieder eine Bankenpleite in den USA

Nachdem sich die Automobilindustrie langsam der US-amerikanischen Regierung annähert und über ein Hilfspaket in noch nicht genannter Höhe (Gerüchte sprechen von 15 Milliarden US Dollar, der Bedarf der Autobauer liegt jedoch bei 34 Milliarden US Dollar) abgestimmt werden wird in den nächsten Tagen, steht wieder eine Bank im Aus. Die 23. Bank in diesem Jahr wurde nun geschlossen, die Einlagensicherung der USA, die FDIC, hat die Georgia Community Bank dicht gemacht, und die Einlagen an die United Bank übertragen. Ob dies eine fürsorgliche Maßnahme war, bevor die Einlagen der Bank ganz weg sind? Zwar war die Georgia Community Bank nur im südlichen Georgia tätig, also hatte nur einen regionalen Rang. Dennoch ist die Anzahl der Banken, die in diesem Jahr in den USA pleite gegangen sind, wesentlich höher als die Jahre zuvor. Dennoch wurde die Aussage der FDIC, die vor Monaten sagte, sie rechne dieses Jahr mit bis zu 150 Bankenpleiten in ganz Amerika, nicht zur Wahrheit, zum Glück, kann man da nur sagen. Auch wenn die US-amerikanische Finanzwirtschaft ebenso sehr um das Überleben kämpft wie die Autoindustrie im Lande um eine Finanzierung und damit Abfederung der Schwierigkeiten, in denen man steckt, so scheint es trotz aller Fiaskos nicht zum Allerschlimmsten gekommen zu sein. Die USA sind nicht – noch nicht?- pleite, in diesem verrückten Jahre der Finanzkrise war anderes zu erwarten gewesen.

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