Tagesgeld 2016 Wie werden sich die Tagesgeldzinsen entwickeln?

In diesem Jahr haben die Tagesgeldzinsen eine unterschiedliche Entwicklung durchgemacht. Viele Banken haben die Zinsen für ihre Tagesgeldkonten gesenkt. Doch bei der einen oder anderen Bank gab es auch, zumindest je nach Bank zeitweise, Zinsaktionen für die angebotenen Tagesgeldanlagen. Für die Sparer in Deutschland stellt sich in Richtung Jahresende die Frage, wie die Zinsentwicklung beim Tagesgeld 2016 sein wird. Drei Möglichkeiten gibt es, von denen jede Bank und Sparkasse ihre eigene Richtung wählen wird:

– Sinkende Zinsen dank niedrigen Leitzinses
– Stabile Zinsen trotz Strafzinsen für die Banken
– Steigende Zinsen, um neue Kunden zu werben

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Sinkende Zinsen dank niedrigen Leitzinses

Alle drei Varianten für die Entwicklung der Tagesgeldzinsen in 2016 haben ihre Daseinsberechtigung. Der Leitzins liegt nach wie vor auf 0,05 Prozent p.a., die Zinswende der Europäischen Zentralbank wird erst auf mittlere, wenn nicht gar erst auf lange Sicht kommen.

Stabile Zinsen trotz Strafzinsen für die Banken

Die Banken in der Euro-Zone müssen Strafzinsen für ihre Einlagen bei der EZB bezahlen. Dies bedeutet auch: je mehr Geld Kunden bei den Banken anlegen, ohne dass dieses für die Refinanzierung der Geldinstitute benötigt wird. Desto mehr zahlen die Banken auch für die Gelder, die angelegt werden.

Dennoch halten viele Banken ihre Sparzinsen stabil, und bieten lieber ein halbwegs gut verzinstes Tagesgeld an, anstatt ihre bestehenden Kunden zu verprellen. Denn ist ein Kunde einmal weg mit seinem Tagesgeld, und sucht sich eine neue Bank, die höhere Zinsen bietet (Stichwort: Tagesgeld-Hopping), dann wird es schwer sein, diesen später zurückzugewinnen.

Steigende Zinsen, um neue Kunden zu werben

Immer wieder gibt es im Bereich Tagesgeld Angebote, bei denen Neukunden für eine bestimmte Zeit höhere Zinsen als die Bestandskunden erhalten. Nicht immer sind diese Tagesgeld auch die bessere Wahl, da nach einigen Monaten mit einem vergleichsweise hohem Zinssatz der Absturz der Zinsen auf ein deutlich niedrigeres Niveau droht.

Sparer sollten deshalb darauf achten, dass sie eine möglichst lange Zinsgarantie erhalten. Die Consorsbank beispielsweise bietet aktuell 1,00 Prozent p.a. an. Dieser Zinssatz liegt zwar unter den den Tagesgeldzinsen der Spitzenanbieter im Tagesgeldranking, dafür ist die Zinsgarantie mit 12 Monaten deutlich am längsten bei der Consorsbank. Der genannte Zinssatz gilt für die Anlagebeträge zwischen 0,01 bis 25.000 Euro, bei Sparbeträgen darüber hinaus auf dem Consorsbank Tagesgeld gelten niedrigere Zinsen, und eine variable Verzinsung.

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