Number26 Girokonto führt Gebühren für Bargeldeinzahlungen über CASH26 Service ein

Ab 3. Mai 2016 ändert sich beim Girokonto für Smartphones, Number26, etwas Wesentliches. Die bislang gebührenfreien Einzahlungen über den CASH26 Service werden ab einem Betrag von 100 Euro im Monat nicht mehr wie bisher kostenfrei sein. Wird monatlich mehr als 100 Euro auf das Girokonto eingezahlt, wird bei den CASH26 Einzahlungen eine Gebühr fällig, dies gab Number26 heute bekannt.

Die Gebühr beträgt 1,5 Prozent des jeweiligen monatlichen Einzahlungsbetrags, der über den gebührenfreien 100 Euro liegt. Das heißt, bei einer Einzahlung von 200 Euro im Monat werden 1,50 Euro Gebühr fällig, bei einer Einzahlung von 500 Euro im Monat kostet diese 6,00 Euro Gebühr. Und wer 1.000 Euro im Monat über den CASH26 Service auf das Number26 Girokonto einzahlt, muss eine Gebühr von 13,50 Euro bezahlen. Der Abzug der Gebühren erfolgt laut Number26 direkt bei der Einzahlung, sobald der monatliche Freibetrag von 100 Euro überschritten wird.

2 Antworten auf „Number26 Girokonto führt Gebühren für Bargeldeinzahlungen über CASH26 Service ein“

  1. *Kicher**…damit fängt´s an! War klar, das die Leistungen von N26 nicht ewig kostenfrei angeboten würden. Die Frage die sich jetzt stellt ist; Wie geht´s weiter, an welcher Stelle werden als Nächstes Gebühren erhoben? Ich tippe mal auf den Weg den die Fidor gegangen ist:

    – Beschränkung bei der Anzahl monatlicher Bargeldabhebungen. Ausbau des Produktportfolios mit für das Institut interessanten, aber für den Anleger nicht ganz so spannenden Konditionen. Dann langsam aber sicher den Gedanken in die Community bringen: Bargeld ist böse – wer braucht denn noch Bargeld. Schließlich gibt es eine Maestro nebst Mastercard und damit sind vermutlich 80% aller Zahlstellen abgedeckt. Insofern…

    Es wird spannend, für mich ist der Weg nachvollziehbar, bedauerlich ist es trotzdem. Ich hatte gehofft, das es wenigsten ein (1) Institut schafft, nicht in bekannte Verhaltensweisen zurückzufallen und an der Preisschraube zu drehen.

    Tja, war wohl nix. Jetzt wird interessant an welcher Stelle sich N26 zukünftig vom Wettbewerb abheben will. Mit einer App alleine werden sie es nicht schaffen.
    N26 ist gut gestartet, aber jetzt nach 1 Jahr beginnen sie auf der Mitte der Strecke zu schwächeln, mal sehn wie´s weitergeht?!

  2. Zumal die Gebühren ja nicht gerade ohne sind, auch wenn es den „Freibetrag“ von 100 Euro gibt, der gebührenfrei bleiben wird. Es kam nicht überraschend, aber es kam überraschend hoch. Schade, eine Innovation, die so wahrscheinlich für viele potenzielle Neukunden, wie auch für schon vorhandene Kunden, ihren Reiz verlieren wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*