Leitzinserhöhung durch die Fed – Wie groß ist die Gefahr für die Börsen wirklich?

Bereits seit vielen Monaten schauen die Finanzmärkte mit Sorge in Richtung der kommenden Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve. Nicht wenige sehen ein mögliches Börsenbeben kommen. Vor allem angesichts der Turbulenzen an den Aktienmärkten durch die Probleme der Konjunktur in China. Doch wie groß ist die Gefahr für die Börsen wirklich, wenn die Fed die Erhöhung des Leitzinssatzes auf ihrer kommenden Sitzung am 16. und 17. September beschließen sollte?

Gottfried Heller, Buchautor und Seniorpartner der FIDUKA-Depotverwaltung, sagt dazu: „Ein Ereignis, das schon so lange angekündigt wird, verliert seinen Schrecken“. Heller weist zudem daruf hin, dass ein erster Zinsschritt in der Vergangenen den Aktienmärkten keinen Schaden zugefügt habe. Hellers Ansicht nach werde es erst kritisch, „wenn die Zinsen in den Bereich von fünf bis sechs Prozent klettern. Aber bis dahin werden noch Jahre vergehen“.

Heller ist der Ansicht, dass ein Zinsschritt jetzt „ein wichtiges Signal an die Märkte und die Wirtschaft“ ist, und „dass die US-Konjunktur robust genug ist, um Erschütterungen wie das Börsenbeben in China auszuhalten – und es würde die Unsicherheit beseitigen, die die Märkte aufgrund des Wartens auf den ersten Zinsschritt seit Längerem belastet hat“.

Der Anlageexperte und Autor glaubt zudem, dass die Chefin der US-Notenbank Janet Yellen die erste Erhöhung des Leitzinses „mit der klaren Aussage begleitet, dass die nächsten Anhebungen zunächst langsam und in Trippelschritten vonstattengehen werden“. Der Überzeugung Hellers nach würde dies dazu führen, „dass die Aktienmärkte endlich wieder zur Tagesordnung übergehen und ihren seit einem halben Jahr unterbrochenen Aufwärtstrend fortsetzen könnten“.

Der einfache Weg zum Wohlstand“ von Gottfried Heller ist kürzlich in der 5. und aktualisierten Auflage im FinanzBuch Verlag erschienen.

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