Kreditneugeschäft auf Rekordniveau

Immobilienfinanzierungen und Baukredite boomen, und auch im Bereich der Unternehmenskredite läuft der Motor in Deutschland rund. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, DSGV, rechnet deshalb für das vergangene Jahr mit einem neuen Rekordwert im Kreditneugeschäft. Dies teilte der Verband heute mit.

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes: „Sparkassen sind auch in der Niedrigzinsphase die Finanzpartner Nummer eins vor Ort. Die Kunden vertrauen ihnen. Das schlägt sich auch in einer deutlichen Ausweitung des Kreditgeschäfts nieder“.

Nach Angaben des DSGV haben die Sparkassen in Deutschland „allein in den ersten elf Monaten des Jahres 2015 Kredite mit einem Volumen von 140 Mrd. Euro vergeben“. Verglichen mit Monaten Januar bis November 2014 waren dies rund 19 Prozent mehr.

Bei den Unternehmenskrediten stieg das Kreditneugeschäft bis Ende November 2015 auf 72 Milliarden Euro. Dies sind laut DSGV 17,5 Prozent mehr (= 11 Milliarden Euro) als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Bei den Krediten an Privatpersonen stieg das Kreditvolumen im Kreditneugeschäft ebenfalls um 11 Milliarden an, mit einer prozentualen Steigerung von 21,9 Prozent. Es wurden dabei Kredite im Volumen von 60 Milliarden Euro ausgegeben. Laut DSGV vor allem Immobilienkredite und Baufinanzierungen, die dazu dienten, eine Immobilie zu kaufen oder zu renovieren.

Gemeinsam mit den Landesbanken sind die Sparkassen den eigenen Angaben nach „unverändert die Nummer eins bei der Unternehmenskrediten in Deutschland“. Der Marktanteil liegt laut DSGV bei 42,5 Prozent. Bei den Wohnungsbaufinanzierungen ist die Sparkassen-Finanzgruppe mit 37,1 Prozent die Nummer 1, so der Deutsche Sparkassen- und Giroverband heute.

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