VL-Sparen lohnt sich!

Geld sparen mit Rendite, das geht beim VL-Sparen auch dann, wenn es keinen staatlichen Zuschuss auf das Ersparte gibt. Denn: es kommt auch auf den Anteil an, den der Arbeitgeber den Vermögenswirksamen Leistungen zuschießt.

Vermögenswirksame Leistungen

„Zweistellige Renditen dank Geld vom Chef

Wenn es um vermögenswirksame Leistungen (VL) geht, schauen viele Beschäftigte zunächst nur auf die begrenzten Fördermöglichkeiten über die Arbeitnehmersparzulage. Weil hier die Einkommensgrenze mit 20.000 Euro beim Fondssparen und 17.900 Euro beim Bausparen – bei Verheirateten jeweils das Doppelte – recht niedrig ist, erhalten zahlreiche Arbeitnehmer die staatlichen Zulagen nicht. Daraus ziehen Beschäftigte häufig den Schluss: Das VL-Sparen lohnt sich nicht für mich. Falsch! Denn das vermögenswirksame Sparen kann auch ohne Förderung vom Staat sehr lukrativ sein. Nicht selten sind trotzdem hohe zweistellige Renditen drin.

Entscheidend für den Sparer ist nicht nur die Frage, ob ihm die staatlichen Zulagen zufließen, sondern auch, welchen Anteil der Einzahlungen der Arbeitgeber beisteuert. Viele Arbeitgeber übernehmen nämlich freiwillig oder aufgrund eines Tarifvertrages einen Teil der VL-Sparraten – und zwar unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer ein Anrecht auf die Sparzulage hat oder nicht. In einem solchen Fall wird auch der VL-Banksparplan attraktiv. Dieser bietet bei einer Beteiligung des Arbeitgebers an den Einzahlungen eine hervorragende Gelegenheit, um mit einem transparenten und sicheren Produkt ein finanzielles Polster für künftige Anschaffungen aufzubauen.

Zahlt ein Arbeitnehmer beispielsweise monatlich 30 Euro in einen Banksparplan ein, stehen ihm bei einem jährlichen Zinssatz von 2,0 Prozent nach sechs Jahren Einzahlung 2.295 Euro zur Verfügung. Frei verfügt werden kann über das Geld dann erst nach einem weiteren Ruhejahr, in dem keine Einzahlungen fließen. Das Endguthaben beträgt dann 2.341 Euro. Zeigt sich der Arbeitgeber großzügig und übernimmt die Hälfte der Sparraten, dann erzielt der Beschäftigte ohne jegliches Kursrisiko auf seinen Eigenanteil eine Gesamtrendite von jährlich 19,6 Prozent. Selbst wenn der Zuschuss nur 10 Euro beträgt, steht immer noch eine Rendite von 12,2 Prozent auf der Habenseite.“

Quelle: Finanzwissen kompakt ING-DiBa

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