ÖKO-TEST Alternativen zu Berufsunfähigkeitsversicherungen Test

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind oft teuer, oder Versicherte erhalten aus verschiedenen Gründen keine Versicherungspolice. Dies kann eine Vorerkrankung sein, oder aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe. Die Zeitschrift ÖKO-TEST hat verschiedene Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung unter die Lupe genommen. Die Tester haben dabei 54 Tarife aus dem Bereich der Erwerbsunfähigkeits-Policen, Grundfähigkeits-Policen und Multi-Risk-Policen durchgecheckt.

Über das Ergebnis schreibt ÖKO-TEST heute in der den Test begleitenden Pressemitteilung: „dass diese zwar besser sind als gar nichts, doch sie bieten magere Leistungen und sind zudem oft auch noch teuer.“

ÖKO-TEST Alternativen zu Berufsunfähigkeitsversicherungen Test

Versicherungen mit Leistungslöchern

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind für viele kaum bezahlbar oder nicht zu bekommen. Als Alternative bieten Assekuranzen Erwerbsunfähigkeits-, Grundfähigkeits- oder Multi-Risk-Policen an. ÖKO-TEST hat nun 54 dieser Tarife durchgecheckt und kommt zum Ergebnis, dass diese zwar besser sind als gar nichts, doch sie bieten magere Leistungen und sind zudem oft auch noch teuer.

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind gerade für solche Erwerbstätige, die sie am dringendsten brauchen, also Krankenschwestern, Dachdecker oder andere hart arbeitende Berufe, unbezahlbar. Auch für Menschen mit Vorerkrankungen sind diese Policen nicht zu bekommen. Viele Menschen treffen deshalb keine Vorsorge. ÖKO-TEST wollte wissen, ob zurecht oder ob man besser einen alternativen Tarif wie Multi-Risk-Policen, Grundfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen abschließen sollte. Das Resümee des Verbrauchermagazins: Diese sind zwar besser als nichts, doch die Leistungen sind stark verbesserungswürdig.

Bei einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung beispielsweise hat der Versicherte erst einen Anspruch auf Zahlung, wenn er keine drei Stunden mehr arbeiten kann. Und es muss schon sehr viel passieren, bis man überhaupt keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Die anderen Policen sind noch knausriger: Nur wer fast blind, stumm oder taub ist, erhält auf Anhieb eine Leistung. Ansonsten gibt es erst Geld, wenn Betroffene „den Kopf unter dem Arm tragen“. Selbst eine Querschnittslähmung führt nur bei wenigen Tarifen direkt zur Zahlung. Es besteht zudem ein hohes Risiko, dass man die „falsche“ Krankheit hat und deshalb leer ausgeht. Seelische Erkrankungen etwa sind in der Regel nur in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung abgedeckt.

Die Beiträge sind dafür umso saftiger. Und dabei gilt: Bei Erwerbsunfähigkeitsversicherungen etwa bekommt man nicht unbedingt den besseren Versicherungsschutz, wenn man höhere Beiträge bezahlt.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es seit dem 30. Juni 2016 im Zeitschriftenhandel.“

Quelle Pressemitteilung: ÖKO-TEST

 

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