Kredite auf eine andere Art – Das große Geschäft der Pfandleiher

Wer zu ihnen muss, der hat meistens nicht mehr viel, was er zu geben hat, Geld schon gar keines mehr im Normalfall. Und genau dies führt zu einem weitaus besseren Geschäft für Pfandleiher als in so genannten guten Zeiten. Denn, wer keinen Kredit mehr bekommt, oder erst gar keinen aufnehmen möchte, der ist hier gut bedient – wenn er denn etwas hat, was er verpfänden kann. Eine andere Art der Kredite eben, weshalb die Pfandleihhäuser in unserem Lande in diesem Jahr mit einem Gewinnzuwachs von fast zehn Prozent mehr rechnen. Dies ergibt sich aus einem neuen Rekord bei der Anzahl der Verträge und Kreditnehmer. Hier kommen auf gute eine Millionen Kreditnehmer die „stolze“ Zahl von zwei Millionen Kreditverträgen. Dies gab am heutigen Donnerstag der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes , der ZdP, bekannt. „Immer mehr entscheiden sich dabei für das schnelle Geld aus dem Leihhaus.“, sagte dazu der Versitzende des ZdP, Joachim Struck. Und für das kommende Jahr gab der Zentralverband noch eine Prognose aus, auch hier würde es ein weiteres Umsatzplus geben und eine weitere Steigerung der Anzahl der Kreditverträge. Und noch etwas ist sehr interessant: Die Kreditnehmer verpfänden zunehmend Goldbarren, da zwischenzeitlich der Kurs sehr hoch lag. „Immer mehr Menschen nutzen die Pfandleihhäuser, weil sie wissen, dass ihre Werte hier sicher sind. Unsere Darlehen sind durch Gold und andere Sachwerte gesichert.“ Für die Verpfändung wird eine Gebühr fällig, die bei der Abholung der Pfandgüter zusammen mit der Leihsumme bezahlt werden muss. Hat man das Geld nicht, werden die verpfändeten Gegenstände in der Regel nach einem halben Jahr versteigert. Erzielt das entsprechenden Pfandleihhaus dann mehr Gewinn als die Leihsumme zuzüglich der Gebühren betrug, erhält der Verpfänder den Differenzbetrag. Wer aber nicht ins Pfandleihhaus möchte, sondern einen richtigen Kredit haben möchte, der sollte es mit einem anderen Kreditgeber versuchen, ein gutes Beispiel finden Sie hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*