Wende beim Goldpreis? – Preisrutsch zum Wochenende

Die Goldpreisperformance 2016 konnte sich bislang sehen lassen. Im laufenden Jahr hat der Goldpreis um knapp 25 Prozent zugelegt, innerhalb der letzten sechs Monate um gut 14 Prozent. Während die Goldpreisentwicklung unter anderem vom Brexit-Votum befeuert wurde, zeigt sich langsam ein anderes Bild. Zum Wochenende hin kam es zu einem Preisrutsch beim Gold. Der Preis für die Feinunze Gold sank um 1,88 Prozent auf nur noch 1.335,60 Dollar – ein Minus von 25,60 Dollar.

Ist der Anstieg des Goldpreises damit schon Geschichte? Oder ist dies nur ein kurzes Einbrechen auf dem Weg zu einem weiteren Ziel: der Marke von 1.400 Dollar?

Ebenfalls im Minus hat der Silberpreis die Handelswoche beendet. Dies jedoch nur mit einem leichten Preisverlust von 0,21 Prozent, um 0,04 Dollar, auf den Schlusskurs von 20,40 Dollar je Feinunze Silber.

USA: überraschend positive Zahlen vom Arbeitsmarkt

Der fallende Goldpreis ist eine Folge der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten vom Juli 2016. Diese wurden Freitagnachmittag veröffentlicht, und zeigten eine bessere Entwicklung, als Analysten im Vorfeld erwartet hatten. Zwar wurden nur 255.000 neue Jobs geschaffen. Die Analysten hatten jedoch nur 185.000 neue Jobs erwartet. Die Arbeitslosenrate sank zudem von 4,9 Prozent auf 4,8 Prozent.

US-Arbeitsmarktdaten beflügeln die Aktienmärkte

Die Aktienmärkte wurden von den Arbeitsmarktdaten der USA beflügelt. Der DAX beschloss mit einem Plus von 1,36 Prozent auf 10.367,21 Punkten die Handelswoche. Der Dow Jones ging mit plus 1,04 Prozent und 18.543,53 Punkten ins Wochenende. Der E-Stoxx 50 zeigte sich ebenso erfreulich, mit einem Plus von 1,41 Prozent und 2.973,71 Punkten am letzten Handelstag der Woche.

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