Vorsicht vor falschen Banknoten!

Wie die Bundesbank heute mitteilte, hat sie „im Jahr 2015 rund 95.500 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 4,4 Millionen Euro registriert“. Gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet dies einen Anstieg um 51 Prozent. Laut der Berechnungen entfielen dadurch auf 10.000 Einwohner zwölf falsche Banknoten.

Carl-Ludwig Thiele, im Vorstand der Bundesbank für Bargeld zuständig, über die Zahlen zum Falschgeld: „Der Anstieg der Falschgeldzahlen ist bedenklich, aber geeignete Maßnahmen sind bereits getroffen worden. Die Einführung der neuen Banknotenserie mit verbessertem Fälschungsschutz ist dabei ein zentraler Baustein.“ Thiele weiter: „Trotz des Anstiegs bleibt die Gefahr, in Deutschland mit Falschgeld in Berührung zu kommen, für den Bürger weiter äußerst gering.“

Einen Rückgang gab es im vergangenen Jahr bei den falschen Münzen. Nur noch rund 34.000 falsche Münzen wurden im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt. Im Jahr 2014 hatte das Aufkommen an falschen Münzen noch bei rund 46.000 Münzen gelegen. Auf 10.000 Einwohner entfielen damit im Jahr 2015 rechnerisch vier falsche Münzen.

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