VKU zum neuem Förderprogramm der KfW / Neues KfW-Förderprogramm unterstützt Ausbau dezentraler Erzeugung

Berlin (ots) – Das Gelingen der Energiewende hängt maßgeblich von
der Umgestaltung der bestehenden Erzeugungsstrukturen auf dezentrale
Technologien ab. Um kommunale Unternehmen bei ihren
Investitionsvorhaben in neue Erzeugungskapazitäten und bei der
Effizienzsteigerung bestehender Anlagen zu unterstützen, legt die
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein neues Förderprogramm auf.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat in den letzten Monaten
die Entwicklung begleitet. „Dieses Förderprogramm, das bereits ab dem
1. Juni 2012 abgerufen werden kann, ist eine wichtige Grundlage für
unsere Unternehmen, um Anreize für die dringend notwendigen
Investitionsvorhaben zu schaffen“, erklärt VKU-Hauptgeschäftsführer
Hans-Joachim Reck. „Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem,
dass die Zinssätze deutlich unter dem Marktniveau liegen.“

Mit dem Programm „IKU – kommunale Energieversorgung“ (Programm
204) sollen unter anderem Investitionen in den Neubau und die
Umrüstung von Gas- und Dampfkraftwerken, Anlagen zur
Kraft-Wärme-Kopplung, der Ausbau der Verteilnetze sowie die
Integration intelligenter Informations-, Kommunikation- und
Energiemanagementsysteme als auch der Neu- und Ausbau dezentraler
Energiespeicher gefördert werden. „Das KfW-Förderprogramm deckt damit
zentrale Bausteine, die für die Ausgestaltung der Energiewende
notwendig sind, ab“, so Reck. „Dennoch kann dieses Programm nicht die
fehlenden Investitionsanreize des von der Bundesregierung
angekündigten Kraftwerksförderprogramms abfedern. Hier ist nach wie
vor die Politik gefordert, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Das Programm richtet sich an Unternehmen mit mehrheitlich
kommunalen Eigentümern mit einem Marktanteil von nicht mehr als fünf
Prozent an der jährlichen deutschen Nettostromversorgung. Die
Laufzeit für Kredite beträgt dabei zwischen zehn und 30 Jahren, wobei
das Kreditvolumen maximal 50 Millionen Euro betragen darf. Die
Anträge zum Förderprogramm können ab sofort bei der KfW gestellt
werden.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400
kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie,
Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 236.000 Beschäftigten
wurden 2009 Umsatzerlöse von rund 94 Milliarden Euro erwirtschaftet
und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen
haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 54,2 Prozent in der
Strom-, 67,7 Prozent in der Erdgas-, 76,3 Prozent in der
Trinkwasser-, 58,2 Prozent in der Wärmeversorgung und 12,8 Prozent in
der Abwasserentsorgung.

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Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6556/2251077/vku-zum-neuem-foerderprogramm-der-kfw-neues-kfw-foerderprogramm-unterstuetzt-ausbau-dezentraler/api