Tipps für die Reisekasse

PIN immer wichtiger bei Einsatz der Kreditkarte im Ausland

Die Reisezeit 2013 ist in die Gänge gekommen, die Sommerferien haben in gleich vier Bundesländern begonnen. Für viele ist die Urlaubszeit auch die Zeit, in der mitunter mehr Geld als zuhause ausgeben wird, umso wichtiger sind die Planungen für die Reisekasse. Dazu gehört auch der Einsatz von Kreditkarten, die auch bei Deutschen immer mehr an Beliebtheit gewinnen – doch dabei wird die Geheimnummer immer wichtiger.

Postbank: PIN wird im Ausland immer wichtiger

„Clevere Urlauber kombinieren für Reisekasse mehrere Zahlungsmittel – Bei Kreditkarteneinsatz im Ausland wird PIN immer wichtiger – Dank Merkstrategien behalten Urlauber bei Geheimzahlen den Überblick

Sommerzeit ist Reisezeit – knapp 70 Prozent der deutschen Urlauber zieht es in den Ferienmonaten ins Ausland. Bereits in dieser Woche starteten die Berliner in die Sommerferien 2013. Neben allen Gedanken rund ums Wetter und das passende Outfit am Reiseziel, sollte jeder Urlauber auch ein paar Minuten für die Planung seiner Reisekasse verwenden.

Gut beraten ist, wer mehrere Zahlungsmittel für seine Reisekasse kombiniert. Zu Beginn einer jeden Reise sollten Urlauber kleinere Beträge an Bargeld im Portemonnaie haben. So lassen sich erste Rechnungen am Flughafen, Bahnhof, oder spätestens am Reiseziel schnell begleichen. Ins Gepäck gehören auf jeden Fall auch verschiedene Karten zum Bezahlen und zur Bargeldversorgung.

Karten gut kombiniert – clever bezahlt

Sommer, Sonne, Strand und PIN. Das passt nicht zusammen? Sollte es aber! Denn mit einer geschickten Kombination aus Bankkarte, Kreditkarte und Postbank SparCard kann man auf Reisen auch Geld sparen: Beim Geldabheben kann der Urlauber Automatenentgelte für die Bargeldversorgung sparen und mit der Kreditkarte über etwas kostengünstiger einkaufen.

In Europa

Wer im Verlauf seines Urlaubs Bargeld innerhalb eines Eurolandes benötigt, kann bequem am Geldautomaten mit der seiner Bankkarte – mit V PAY- oder maestro-Funktion – das Portemonnaie wieder füllen. „Neben ihrer hohen Akzeptanz punktet die Bankkarte mit V PAY vor allem auch in Sachen Sicherheit“, sagt Silke Haack, Kartenexpertin der Postbank. Bargeld gibt es ausschließlich durch Eingabe der PIN, und die in Europa und einigen Anrainerstaaten weit verbreitete V PAY Technologie verhindert durch ihren innovativen Chip eine missbräuchliche Nutzung durch Betrüger und Kartenfälscher. Für den Einsatz am ausländischen Automaten berechnen die Banken allerdings ein Entgelt. Beim bargeldlosen Bezahlen in der Währung Euro fallen keine zusätzlichen Kosten an. Vor einer Auslandsreise sollten Urlauber bei ihrer Hausbank unbedingt ihr Limit für Abhebungen am Geldautomaten im Ausland erfragen. Die Postbank bietet ihren Kunden kostenfrei die Möglichkeit, ihr Auslandslimit individuell festzulegen.

Weltweit

Als kostengünstigste Art, sich weltweit mit Bargeld zu versorgen empfiehlt Finanztest seit vielen Jahren die Postbank SparCard. Zehn Abhebungen im Ausland sind entgeltfrei, bis zu 2.000 Euro pro Monat mit der SparCard verfügbar. Per Überweisung kann das Guthaben jederzeit wieder aufgefüllt werden. Bezahlen ist mit dieser Karte jedoch nicht möglich.

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass lokale Geldautomatenbetreiber zum Beispiel in den USA oder Thailand Gebühren verlangen. Dies wird jedoch in der Regel vor der Abhebung angezeigt.

Zieht es Reiselustige in weite Ferne, beispielsweise nach Asien, in die Karibik oder die USA, ist die Kreditkarte in der Reisekasse ein unverzichtbarer Partner. Und auch die Versorgung mit Bargeld am Geldautomaten ist mit ihr möglich. Punkten kann die Kreditkarte aber vor allem beim Bezahlen: Bei vielen Karten werden die ausgegebenen Beträge erst zum Ende des Monats vom Konto abgebucht. Damit verbucht der Urlauber noch einen kleinen Zinsgewinn für sich. Beim Bezahlen in Euro fallen bei der Kreditkarte keine zusätzlichen Entgelte an, lautet die Rechnung auf eine andere Währung, berechnen viele Banken ein sogenanntes Auslandseinsatzentgelt.

Nicht ohne meine PIN

Beim Bezahlen mit der Kreditkarte wird die PIN immer wichtiger. „In immer mehr europäischen Ländern verlangen Händler und Gastronomen beim Bezahlen mit der Kreditkarte die Eingabe der Geheimzahl“, erklärt Silke Haack von der Postbank. „Die Kreditkarten-PIN wird heute unter anderem in Skandinavien, den baltischen Staaten, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien gefordert.“

Gleichgültig, wohin die Reise geht und welche Karte dabei ist – die PIN muss mit. Wichtig: Die Geheimzahl darf niemals zusammen mit der Bankkarte aufbewahrt werden. Denn dies eröffnet Kriminellen den Zugang zum Konto, das dann am Geldautomaten innerhalb weniger Minuten geplündert wird. Der Kontoinhaber haftet in so einem Fall bis zur Sperre der Karte in vollem Umfang für den entstandenen Schaden. „Auch wenn die PIN auf einem Zettel im Portemonnaie verwahrt, im Adressbuch in eine Telefonnummer oder ein Geburtsdatum eingebaut wird, durchschauen Kriminelle dies sehr leicht“, ergänzt Silke Haack. Deshalb sollte die PIN niemals zum Beispiel niemals auf Merkzetteln mit ins Handgepäck genommen oder im Handy abgespeichert werden.

Merkstrategien für den PIN-Dschungel

In jedem Fall ist es sicherer, die Geheimnummer auswendig zu lernen. Den meisten fällt es leichter, wenn sie sich die PIN zweistellig merken, also 26 und 35 anstatt 2635. Als Gedächtnisstütze kann man zu jeder Zahl ein Ereignis assoziieren, etwa: „Mit 26 habe ich mein Studium beendet, mit 35 geheiratet.“ Ein anderer Trick ist, sich die Geheimzahl in Buchstaben, wie sie sich unter anderem auf einer klassischen Handytastatur finden, zu übersetzen. Dies kann helfen, da man sich meist besser an Texte als an Zahlen erinnern kann. Einige Banken bieten ihren Kunden an, die PIN selbst zu ändern, damit sie besser zu merken ist. Auf keinen Fall sollte man das Geburtsdatum nehmen, da Diebe es meist als Erstes ausprobieren.

Bei Verlust zuerst die Karte sperren

Aber auch unter Sicherheitsaspekten verbindet alle drei Karten ein gemeinsamer Vorteil: Werden sie gestohlen, verhindert die sofortige Sperre bei der Bank den Missbrauch. Nach Meldung des Verlustes haftet der Urlauber nicht für einen eventuellen Schaden. Die aktuelle telefonische Sperrnummer seines Kredit- oder Kreditkarteninstituts ist zum Beispiel gut im Handy aufgehoben.“

Quelle Pressemitteilung: Postbank