Tagesgeld mit steigender negativer Realverzinsung

Die Inflationsrate steigt, die Zinsen für Tagesgeldkonten sinken seit drei Jahren. Laut des aktuellen Zinskommentar von Verivox liegt der Durchschnittszins für Tagesgelder nur noch bei 0,05 Prozent, betrachtet von einer Sparsumme von 10.000 Euro. Die Zinsen für das Tagesgeld liegen damit weit entfernt von dem, was an Preissteigerungen vorhanden ist. Ein Ende der sinkenden Tagesgeldzinsen ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil. Es ist zu erwarten, dass immer mehr Banken die Zinsen ins Negative kehren, und so die Strafzinsen bei der EZB unmittelbar an ihre Sparer weitergeben. „Tagesgeld mit steigender negativer Realverzinsung“ weiterlesen

Tagesgeld im Februar 2017

Wirklich angenehm ist das, was sich da im Zinsvergleich beim Tagesgeld bietet, nicht gerade. Die Tagesgeldzinsen im Februar 2017 liegen weit unter der Inflationsrate. Selbst bei den Spitzenanbieter gibt es längst keine Zinsen mehr, die den Inflationsausgleich schaffen. Dadurch ist die Anlage auf einem Tagesgeldkonto selbst dann ein Minusgeschäft, wenn die Banken noch Zinsen dafür bezahlen. Da stellt sich die Frage, was Sparer nun tun können, um die steigenden Verbraucherpreise ausgleichen, und trotzdem eine Rendite erhalten können. „Tagesgeld im Februar 2017“ weiterlesen

Inflation in der Euro-Zone zieht stärker an als erwartet

Experten hatten einen Anstieg der Verbraucherpreise von 1,6 Prozent erwartet. Doch die Inflation zieht in der Euro-Zone stärker an als erwartet. Im Januar 2017 sind die Verbraucherpreise in der Währungsunion im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent gestiegen. Damit hat der Chef der EZB, Mario Draghi, bald das anvisierte Ziel einer Inflationsrate von 2,0 Prozent erreicht. Die Rezession gehört damit der Vergangenheit an, das Anleihekaufprogramm könnte bald auslaufen. Doch kommt jetzt auch die von Sparern und Banken sehnsüchtig erwartete Zinswende? „Inflation in der Euro-Zone zieht stärker an als erwartet“ weiterlesen

Tagesgeld und Festgeld 2017 noch lohnenswert bei steigender Inflation?

Die Zinsen für Tagesgeldkonten sind im vergangenen Jahr weiter gesunken. Nur noch sehr wenige Banken bieten Tagesgeldzinsen um 1,00 Prozent an. Dank der niedrigen Inflationsrate in 2016 war dies noch zu verschmerzen, da es häufig trotzdem eine positive Realverzinsung gab. In diesem Jahr könnte sich das Blatt wenden, wenn die Verbraucherpreise aller Voraussicht nach steigen werden. Steigt die Inflationsrate über die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld, kommt es zu einer negativen Realverzinsung. Das heißt auf gut Deutsch: unter dem Strich gibt es nichts mehr für das Sparen, sondern es muss sogar draufgezahlt werden. „Tagesgeld und Festgeld 2017 noch lohnenswert bei steigender Inflation?“ weiterlesen

Inflationsrate steigt auf 2-Jahres-Hoch

Die Verbraucherpreise sind im Oktober um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Damit wurde im vergangenen Monat ein 2-Jahres-Hoch erreicht. Damit ziehen die Verbraucherpreise im 2. Halbjahr 2016 weiter an. Im August lagt die Jahresinflationsrate bei 0,4 Prozent, im September bei bereit 0,7 Prozent. Das letzte Mal hatte es eine Inflationsrate von 0,8 Prozent exakt vor zwei Jahren, im Oktober 2014 gegeben. Im Vergleich zum Vormonat September stieg die Inflationsrate im Oktober 2016 um 0,2 Prozent an. „Inflationsrate steigt auf 2-Jahres-Hoch“ weiterlesen

Inflationsrate Mai 2016 bei voraussichtlich plus 0,1 Prozent

Die Verbraucherpreise kommen nicht in die Gänge in Deutschland. Für Mai 2016 liegt die Inflationsrate bei voraussichtlich plus 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt soeben bekanntgab. Gegenüber dem Vormonat April 2016 ist der Verbraucherpreisindex um voraussichtlich 0,3 Prozent gestiegen, dort hatte die Inflationsrate im Minus gelegen. Der HVPI bleibt im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich unverändert, gegenüber April dieses Jahres stieg er voraussichtlich um 0,4 Prozent. Die endgültigen Ergebnisse für Mai 2016 wird Destatis am 10. Juni 2016 veröffentlichen. „Inflationsrate Mai 2016 bei voraussichtlich plus 0,1 Prozent“ weiterlesen

Inflationsrate im Minus – Statistisches Bundesamt korrigiert Zahlen zu den Verbraucherpreisen im April 2016

Das Statisches Bundesamt hat sich selbst in Sachen Inflationsrate korrigiert. Die Verbraucherpreise im April 2016 liegen nicht, wie gestern von Destatis mitgeteilt, voraussichtlich um 0,1 Prozent im Plus, sondern um 0,1 Prozent im Minus. Gegenüber dem Vormonat, März 2016, sind die Verbraucherpreise im April um voraussichtlich 0,4 Prozent gesunken. „Inflationsrate im Minus – Statistisches Bundesamt korrigiert Zahlen zu den Verbraucherpreisen im April 2016“ weiterlesen

Inflationsrate bei null Prozent – Niedrige Sparzinsen wegen niedrigem Leitzins – der ohne Wirkung bleibt

Die Zahlen zum Verbraucherpreisindex im Februar 2016 mögen sich auf den ersten Blick gut anhören. Die Inflationsrate liegt bei null Prozent, die Verbraucherpreise damit auf dem Stand vom Februar 2015. Doch was sich auf den ersten Blick aus Verbraucherseite gut anhören mag, ist eher erschreckend. Der niedrige Leitzins, den die Europäische Zentralbank im September 2014 auf 0,05 Prozent gesenkt hat, zeigt weiter seine Wirkung, aber keine gute. Die Sparzinsen sind niedrig in Deutschland, die Zinsen für Tagesgeldkonten, Festgeldanlagen, Sparbriefe und Sparbücher liegen im Gros im Keller. Nur Spitzenanbieter, die oft nicht aus Deutschland kommen, bieten noch vergleichsweise hohe Zinsen für Tagesgeld, Festgeld und Co. an. „Inflationsrate bei null Prozent – Niedrige Sparzinsen wegen niedrigem Leitzins – der ohne Wirkung bleibt“ weiterlesen

Inflationsrate im Januar 2016 bei + 0,5 Prozent

Bereits am 29. Januar hatte das Statistische Bundesamt die vorläufigen Zahlen für den Verbraucherpreisindex für Januar 2016 vorgelegt. Heute hat Destatis die kompletten Zahlen veröffentlicht, und die Inflationsrate Januar 2016 bei + 0,5 Prozent gegenüber Januar 2015 bestätigt. Dafür gab es gegenüber Dezember 2015 im Januar dieses Jahres einen Rückgang um 0,8 Prozent, die Verbraucherpreise sind damit binnen eines Monats deutlich zurückgegangen. Weiterhin dämpfend auf die Inflationsrate wirken sich die niedrigen Energiepreise aus. Ohne deren Einbeziehung in den Verbraucherpreisindex hätte dieser im Januar bei 1,2 Prozent gelegen, so das Statistische Bundesamt heute. „Inflationsrate im Januar 2016 bei + 0,5 Prozent“ weiterlesen