Tagesgeld im Februar 2017

Wirklich angenehm ist das, was sich da im Zinsvergleich beim Tagesgeld bietet, nicht gerade. Die Tagesgeldzinsen im Februar 2017 liegen weit unter der Inflationsrate. Selbst bei den Spitzenanbieter gibt es längst keine Zinsen mehr, die den Inflationsausgleich schaffen. Dadurch ist die Anlage auf einem Tagesgeldkonto selbst dann ein Minusgeschäft, wenn die Banken noch Zinsen dafür bezahlen. Da stellt sich die Frage, was Sparer nun tun können, um die steigenden Verbraucherpreise ausgleichen, und trotzdem eine Rendite erhalten können.

Sicherheit bringt keine hohen Zinsen!

Tagesgeld gehört, bis zur Höhe der Einlagensicherung, als sehr sichere Geldanlage. Dies hat den Vorteil, dass Sparer recht beruhigt Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen können, wenn die Einlagen entsprechend abgesichert sind. Der Nachteil: die niedrigen Zinsen. Da der Leitzins erst auf mittlere Sicht steigen wird, ist in den nächsten Monaten eher kein Anstieg der Sparzinsen zu erwarten. Das Tagesgeldkonto wird damit weiter eine wichtige Möglichkeit bleiben, kurzfristig Geld anzulegen, auf das jederzeit zugegriffen werden kann. Doch mehr als der berühmte Notgroschen kann das Tagesgeld aufgrund der niedrigen bis meist sehr niedrigen Zinsen kaum mehr sein. Fakt ist nun mal: Sicherheit ist zwar wichtig für die Sparer, aber sie bringt keine Zinsen. Nur noch da, wo es Tagesgeld mit Bonuszahlung gibt, kann sich die Anlage finanziell möglicherweise lohnen.

Risiko eingehen mit einem Teil der vorhandenen Ersparnisse?

Völlig auf Risiko bei der Geldanlage zu gehen, wäre wahrscheinlich auch der falsche Weg. Die Ersparnisse nur auf eine Karte zu setzen, kann sonst zu einem Totalverlust führen. Gelder, die auf jeden Fall in den kommenden Monaten oder Jahren benötigt werden, sollten deshalb möglichst sicher angelegt werden.

Für frei vorhandene Gelder, die nicht gebraucht werden, sondern zur Erwirtschaftung von Rendite bereitstehen, können andere Anlagearten gefunden werden. Die Möglichkeiten, die es hierbei gibt, sind weit gefasst. Ob der Handel mit Währungen (Forex), CFDs, Rohstoffen, dem Bitcoin, der Kauf von Aktien und Fondsanteilen, der Handel mit Binären Optionen, und vieles mehr. Vieles ist möglich.

Wer als Laie in eine der Anlagearten einsteigen möchte, sollte jedoch nicht blind setzen. Die Anlage in Aktien und Fonds will gut überlegt sein. Auch die anderen genannten Kapitalanlagen benötigen Hintergrundwissen. Wer z.B. einen Forex Broker sucht, oder einen Broker für den Handel mit CFDs, sollte auch darauf achten, dass dieser ein kostenloses Demokonto anbieten. Blind in eine dieser Anlagearten einzusteigen, kann sonst zum Verlust werden. Gerade Finanzwetten sind aufgrund ihrer hohen Renditechancen für Einsteiger oft sehr verlockend, können aber zu einem Totalverlust führen, zum Teil sogar zu Verlusten, die über dem Einsatz in die Finanzwette liegen.

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