Strafzinsen fürs Sparen statt Zinsertrag?

Die Zinsen für Spareinlagen sind in den vergangenen Jahren meist stetig gesunken. Der Finanzexperte Antonio Sommese geht nun sogar davon aus, dass die Banken ab kommendem Jahr Strafzinsen einführen werden.

Sommese, Finanzanalyst und Director Wealth Management im Diplomatic Council (DC) in einer Presseerklärung: „Schon heute zahlen die Finanzinstitute praktisch keine Zinsen mehr, im nächsten Jahr werden sie von den Anlegern Zinsen verlangen“.

Ob dies flächendeckend kommen wird? Dies ist vielleicht eher nicht zu erwarten. Im Moment gibt es immer mehr gute Angebote für Tagesgeldkonten, wodurch das Zinsniveau bei den Spitzenanbietern für Tagesgeldanlagen gestiegen ist.

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So bietet beispielsweise die FIMBank ihr Tagesgeld aktuell mit 1,40 Prozent an, die Volkswagen Bank und die Audi Bank bieten Neukunden eine Verzinsung von 1,25 Prozent an. Die Verzinsung bei den Anbietern, die im Moment auf den ersten zehn Plätzen stehen im Tagesgeldvergleich kann sich sehen lassen. Von Strafzinsen ist da weit und breit nichts zu erkennen, zumindest nicht im November dieses Jahres. Und wer weiß jetzt schon, was 2016 auf die Sparer in Deutschland zukommen wird.

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