Steigende Nachfrage nach Forward-Darlehen – DTB für Januar 2017

Wie der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) für Januar 2017 zeigt, haben Forward-Darlehen Hochkonjunktur. Der Anteil von Forward-Darlehen bei der Baufinanzierung ist laut DTB so hoch wie zuletzt vor zehn Monaten.

Auf Jahre voraus die aktuellen Bauzinsen sichern

Mit einem Forward-Darlehen ist es für Kreditnehmer möglich, sich die aktuell niedrigen Zinsen für Immobilienkredite auf bis zu 5,5 Jahre im Voraus zu sichern. Der Anteil dieser Darlehen an vergebenen Baufinanzierungen betrug im Januar dieses Jahres 17,5 Prozent. Im Vergleich zum Dezember 2016 stieg der Anteil um 1,63 Prozent. Das letzte Mal wurde ein so hoher Wert im Februar und März 2016 erreicht, so der DTB. In diesen Monaten hatte der Anteil von Forward-Darlehen bei 17,66 bzw. 17,88 Prozent gelegen

Standardrate steigt weiter an

Die monatliche Standardrate stieg im Januar im Vergleich zum Vormonat um fünf Euro auf 445 Euro an. Berechnet wurde Standardrate laut Dr. Klein „auf Basis einer beispielhaften Finanzierung von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung“.

Rückgang bei der Kreditsumme

Die durchschnittliche Darlehenssumme sank hingegen. 193.000 Euro nehmen die Kreditnehmer im Januar 2017 auf, was einen Rückgang um 6.000 Euro bedeutet. Im Vorjahresmonat lag die Kreditsumme jedoch weit niedriger, um mehr als 20.000 Euro durchschnittlich.

Möglichst lange Zinsbindung gewünscht

Um sich das aktuell niedrige Zinsniveau möglichst lange sichern zu können, nutzen die Kreditnehmer eine durchschnittliche Sollzinsbindung von 13 Jahren und neun Monaten. Die Sollzinsbindung liegt laut DTB damit um mehr als ein Jahr höher als im Januar 2016. Seit Februar des vergangenen Jahres lag der Zeitraum konstant über 13 Jahren.

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