Sind Rohstoffe als Geldanlage geeignet?

Es gibt viele Gründe warum Rohstoffe sich in vielen Fällen sehr gut als Anlagemöglichkeit eignen. Da die Wirtschaft mehr oder weniger von den meisten Rohstoffen abhängig ist, ist damit zu rechnen, dass diese Möglichkeit, zu Investieren auch in Zukunft attraktiv und rentabel bleibt. Aber wie genau funktioniert das Anlegen in Rohstoffe? Natürlich ist es meist nicht so, dass man direkt Sachwerte wie beispielsweise ein Fass Öl oder einen Barren Gold kauft und es Zuhause deponiert. Rohstoffe werden meist indirekt, also über Umwege erworben. Das ist unkomplizierter als der Kauf von Goldbarren und mittels Zertifikaten, börsengehandelten Indexfonds oder ETCs möglich. Beim Rohöl ist dies in der Regel übrigens der einzige Anlageweg, während bei Gold frei gewählt werden kann, welche Anlageart bevorzugt wird.

Viele Interessenten fragen sich natürlich, wie mithilfe von Rohstoffen eine Rendite erzielt werden kann. Es gibt schließlich nicht, wie bei Aktien zum Beispiel üblich, eine Dividende. Auch Zinsen werden nicht gezahlt. Der Grund warum mit Rohstoffen trotzdem oftmals Gewinne erzielt werden können, ist die meist ständig steigende Nachfrage. Wenn die Nachfrage steigt, steigt natürlich gleichzeitig der Preis und die Anleger erwirtschaften einen Gewinn. Dass sich die Investition in Rohstoffe lohnt, zeigt sich eindeutig am Beispiel von Palladium. Dieser Rohstoff verteuerte sich innerhalb eines Jahres um 130 Prozent. Natürlich ist eine solche Rendite nicht der Regelfall. Auch Verluste können unter Umständen entstehen, wenn man zur falschen Zeit in falsche Rohstoffe investiert. Aufgrund dieser meist sehr starken Preisschwankungen von Rohstoffpreisen ist ein solches Investment mit einem recht hohen Risiko behaftet.

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2 Antworten auf „Sind Rohstoffe als Geldanlage geeignet?“

  1. Hallo,

    der Ölpreis ist ja im Vergleich zu 2008 eher niedrig und im Vergleich zum Jahre 2009 eher hoch. Aber wenn man es sich überlegt, insbesondere im Bezug auf die schwindenden Vorkommen, so ist zumindest mittelfristig doch mit einem Preisanstieg zu rechnen. Früher oder später wird das Niveau von 2008 also wieder erreicht sein.

    Heißt das also, dass Öl eine super Anlage wäre? Oder ist das zu einfach gedacht, da man die Investments nicht unendlich lange halten kann? Wo könnte man überhaupt Öl kaufen?

  2. Noch nie war es so einfach und sinnvoll in Rohstoffe zu investieren. Dank ausgeklügelten Finanzprodukten (Zertifikate …) kann man in Güter investieren, wo solch ein Investment vor 20 oder 30 Jahren noch unmöglich ist. Beschränkt man die Sichtweise der Rohstoffe auf die physischen Anlagen – so wird man auf die Edelmetalle (Gold, Silber oder Platin) setzen. Es ist immer noch unverständlich warum Edelmetalle zu den alternativen Geldanlagen zählen. Grundsätzlich stellen diese eigentlich die herkömmlichste, ursprüngliche und am längsten anzutreffende Geldanlage in der Geschichte dar. Papierwährungen ohne Deckelung (z.B. Goldstandard) sind ökonomisch anhand des Zinseffektes einfach zum Scheitern verurteilt – bei einer sinnvollen Geldpolitik kann so etwas sehr sehr lange hinausgezögert werden. Doch meist bedarf es lediglich eines natürlichen Wirtschaftsabschwunges, sodass die sinnvolle Geldpolitik aufgegeben wird. Edelmetalle hingegen haben immer ihren inneren Wert. Die Höhe des Wertes ist hierbei von den Erwartungen der Menschen abhängig. Je nach Wirtschaftslage (Inflation, Deflation, Unsicherheit) passt sich dieser Preis an. Edelmetalle werden in Zukunft immer bedeutender werden. Jeder sollte zumindest einen Teil seines Vermögens in Edelmetallen anlegen. Ob man dies als Krisenschutz oder lediglich zur Risikodiversifizierung macht ist jedem selbst überlassen.

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