Sind Aktien eine Alternative zum Tagesgeld?

Die Zinsen für Tagesgeldkonten und Festgelder sind immer mehr im Keller. Namhafte Anbieter schrauben immer weiter an den Zinsen, für kommende Woche sind bereits drei Zinssenkungen für Tagesgelder angekündigt. Viele Sparer suchen deshalb nach anderen Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen. Sind Aktien eine Alternative zum Tagesgeld?

Tagesgeldzinsen haben ihre besten Zeiten derzeit vorerst hinter sich. Eine Zinssenkung nach der anderen lässt Sparer verzweifeln, andere Anlagearten bekommen jedoch plötzlich Aufwind, die die Geldanlage in Aktien 2013. Der DAX feierte am Freitag dieser Woche ein neues Allzeithoch, die Börse lebt – und boomt wieder!

Auch für Kleinsparer kann sich die Aktienanlage mitunter lohnen, je nach Kosten für das Depot und je nach Anlagestrategie. Dem entgegen kommt eine aktuelle Aktion vom Sparkassen Broker, bei der es noch bis zum 30. Juni dieses Jahres ein Orderguthaben von 300 Euro geschenkt gibt für Neukunden. Damit können S Broker-Neukunden innerhalb eines halben Jahres nach Depoteröffnung mit dem geschenkten Orderguthaben handeln, erst danach verfällt es, wenn es nicht genutzt wurde.

Wer trotzdem weiter auch auf Tagesgeld setzen möchte, der hat beim Sparkassen Broker übrigens doppelt gute Karten. Auch wenn die Zinsen derzeit eher niedrig sind, gibt es beim S Broker zu den Depots ein optionales Tagesgeldkonto, das aktuell mit 1,00 Prozent p.a. verzinst wird, bis zu einer Anlagesumme von 500.000 Euro.

Hierdurch können Anleger möglicherweise gleich doppelt profitieren. Mit dem Depot handeln und mit dem Tagesgeldkonto wenigstens noch ein bisschen an Zinsen erwirtschaften.

Weitere Alternativen zum reinen Tagesgeldkonto sind derzeit wohl Girokonten, die gleichzeitig ein Tagesgeldkonto enthalten, das halbwegs gut verzinst ist. Ein solches bietet im Moment die Postbank an, mit 2,50 Prozent p.a. an Zinsen bis zu einer Sparsumme von 10.000 Euro. Durchaus interessante Zinsen bietet die ehemalige Post-Tochter und heutige Deutsche Bank-Tochter für ihre Neukunden an. Es empfiehlt sich jedoch, wie bei jedem Finanzprodukt, die Vertragsbedingungen vor einem Kontoabschluss genau zu lesen und nicht blind der bunten Werbung im Internet, im Fernsehen und in Zeitungen und Zeitschriften zu vertrauen.

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