Schuldenkrise zieht Euro wieder nach unten

Die Schuldenkrise in der Eurozone nimmt kein Ende. Kaum ist ein Licht am Horizont erkennbar, geht es doch wieder nach unten mit dem Euro. Heute sank der Euro wieder unter die Marke von 1,32 Dollar, nachdem er sich die letzten Tage über diesem Wert behaupten konnte.

Auch die Aktienmärkte sind heute am Taumeln und im Minus. Die Frage ist, wie die Europäische Zentralbank darauf reagieren wird. Kommt eine neue Geldschwemme seitens der Notenbank der Eurozone auf die Staaten der Währungsunion zu, wird der Leitzins noch weiter gesenkt oder wird dem ganzen Humbug, der nichts bringt außer Unruhe auf den Märkten, endlich Einhalt geboten und in geldpolitischer Hinsicht endlich eine neue, effizientere Richtung eingeschlagen?

Die Eurozone befindet sich in der Zerreißprobe. Die Banken Schuldenstaaten investieren in ihre eigenen Staatsanleihen, die Investoren aus dem Ausland ziehen sich hingegen immer mehr zurück. Die Währungsunion wird zu einem geteilten Gebiet – und niemand weiß, wo die Reise noch hingeht in der Eurokrise. Denn eines ist wohl sicher: ausgestanden ist diese Krise noch lange nicht, auch wenn uns ein Bundesfinanzminister davon überzeugen möchte, dass die Krise so gut wie vorüber sei. Das ist sie jedoch nicht, denn Griechenland war vielleicht erst der Anfang, dem viele weitere Staaten in der Eurozone folgen könnten.

Eine Antwort auf „Schuldenkrise zieht Euro wieder nach unten“

  1. Und dann erzählen uns die verlogenen politiker was von Fazilität, Sparen, Wachstum, gepaart mit Vertrauen und harmoni in politiker und Banken, und alles wird wieder gut? die Krise x-mal für beendet erklärt, kommt dennoch immer wieder und war nie weg. das todschweigen seit Wochen lässt draus schließen, dass es immer schlimmer wird. dann sind wieder alle furchtbar überrascht.

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