Riester Rente im Test 2012

Die Riester Rente kommt nicht mehr aus der Kritik. Zu teuer, zu wenig Rendite und und und. Für ihre neue Ausgabe hat die Zeitschrift „Finanztest“ klassische Riester-Rentenversicherungen unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass nur knapp 1/6 der getesteten Riester-Verträge „gut“ ist.

Riester Rente im Test 2012

„Riester-Rentenversicherung: Nur 5 von 29 sind „gut“

Eine Riester-Rentenversicherung lohnt sich, wenn die Angebote der Versicherer wirklich „gut“ sind. Doch die Qualität der Angebote fällt je nach Versicherung sehr unterschiedlich aus. Bei dem aktuellen Test von klassischen Riester-Rentenversicherungen hat die Stiftung Warentest nur 5 von 29 Angeboten mit „Gut“ bewertet. Die garantierte Mindestrente fällt bei günstigen Angeboten knapp 17 Prozent besser aus, als bei ungünstigen. Erwirtschaftete Überschüsse der Versicherer können die garantierte Rente zwar noch steigern, doch die sind ungewiss. Kunden können sich nicht darauf verlassen.

So beträgt der Unterschied zwischen der höchsten und nied­rigsten Garan­tierente für einen 37-jährigen Modell­kunden über einen Zeitraum von 15 Jahren insgesamt 4.140 Euro. Und auf die garan­tierte Rente kommt es an, um die Alters­vorsorge über­haupt realistisch planen zu können. Von den 29 Angeboten für eine klassische Riester-Versicherung waren nur die Tarife der Huk24, Alte Leipziger, Debeka, Hanno­versche und Hanse Merkur „gut“, kein einziger „sehr gut“.

Versicherer, die hohe Abschluss- und Verwaltungs­kosten verlangen, können ihren Kunden bei Vertrags­abschluss keine ordentliche Mindest­rente zusagen. Im Test sind teure Verträge leicht zu erkennen, denn je besser das Urteil über die Renten­zusage ausfällt, umso geringer sind die Kosten. Deshalb ist die garan­tierte Rente, neben Anla­geerfolg, Trans­parenz und Flexibilität, für den Kunden ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl.

Der ausführ­liche Test Riester-Renten­versicherung ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/riester-versicherung veröffent­licht.“

Quelle Pressemitteilung: Stiftung Warentest

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