Restschuldversicherung als Voraussetzung für die Kreditvergabe?

Kürzlich hat Stiftung Warentest die Kreditberatung einiger Banken getestet. Das Ergebnis war zum Teil erschreckend. Besonders dreist finden wir die Tatsache, dass einige Kreditinstitute den Abschluss einer Restschuldversicherung als Bedingung für die Vergabe eines Kredites machen.

Dies bedeutet jedoch, dass die Banken doppelt verdienen: an dem Kredit und an der Provision, die sie für den Versicherungsabschluss erhalten.

Wer eine Restschuldversicherung abschließen möchte, dem ist deshalb eher zu empfehlen, dies getrennt vom Kreditvertrag bei einem selbst gewählten Versicherer zu machen. Von Banken, die hingegen den positiven Bescheid für einen Kredit von einer solchen Versicherung abhängig machen, sollte man sich hingegen eher keinen Kredit geben lassen.

Testsieger der Untersuchung (Artikel dazu gibt es hier…) ist übrigens die netbank, die anders als zahlreiche Filialbanken die Note „Sehr gut“ erhielt für ihre Kreditberatung und sich zudem Testsieger nennen darf.

Der Test zeigt: bei Krediten ist genauer hinzusehen, und nicht alles, was eine Bank einem so unterjubeln möchte, muss man als Kreditnehmer auch hinnehmen. Schließlich macht eine Restschuldversicherung einen Ratenkredit teuer, dies sollte nicht vergessen werden. Und Kredite sind derzeit recht günstig zu haben, und wer beim erstbesten Anbieter nicht den gewünschten Kredit erhält, der sollte nicht aufgeben. Banken gibt es mittlerweile durch die hohe Zahl von Direktbanken immer mehr. Und wer nur auf seine Hausbank vertraut, wenn es um einen Kredit geht, der zahlt möglicherweise deutlich mehr für einen Kredit, als es bei einer anderen Bank der Fall sein müsste.

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