Preise für Abhebungen an Geldautomaten – Privatbanken senken Gebühren

Die Diskussion dauerte lange, nun werden endlich Maßnahmen umgesetzt. Neben der deutlichen Kennzeichnung der Bankautomaten werden die Preise für Abhebungen an Geldautomaten weniger, zumindest was einen Teil der Geldinstitute betrifft. Wie der Bankenverband heute bekanntgab, werden die Privatbanken ab dem 15. Januar ihre Gebühren für Fremdabhebungen an Automaten senken.

Private Banken senken Preis für Abhebungen am Geldautomaten

Die privaten Banken werden den Preis für Fremdabhebungen an ihren Geldautomaten wie angekündigt ab dem 15. Januar auf maximal 1,95 Euro senken. Die Arbeiten zur Umstellung der rund 10.000 Geldautomaten der privaten Banken sind planmäßig verlaufen.

Der Kunde wird ab dem 15. Januar bei jeder Fremdabhebung mit der girocard (früher ec-Karte) direkt am Automaten darüber informiert, welches Entgelt dafür anfällt. Sollte ein Kunde mit dem genannten Preis nicht einverstanden sein, kann er die Abhebung kostenfrei abbrechen. Die Höhe des neuen direkten Kundenentgelts wird dabei über den Bildschirmdialog oder über einen deutlich sichtbar angebrachten Aufkleber angezeigt.

Die Vereinbarung, die von nahezu allen privaten Banken mitgetragen wird, wurde dem Bundeskartellamt gemeldet und von diesem akzeptiert. Bislang liegen die Preise für Fremdabhebungen im Durchschnitt bei knapp sechs Euro. Die kundenfreundliche und transparente Vereinbarung der privaten Banken steht jeder Sparkasse und Volks- bzw. Raiffeisenbank zur Teilnahme offen.

Haben Banken untereinander vereinbart, dass die Bargeldabhebung am Automaten der jeweils anderen Bank kostenfrei ist, bleibt es bei dieser Absprache. Das betrifft beispielsweise Abhebungen innerhalb der „CashGroup“ und des „Cash Pool“.“

Quelle Pressemitteilung: Bankenverband

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