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Nach Trump-Sieg: Aktien von deutschen Autobauern im Minus

9 November 2016 Ein Kommentar

Viele haben es nicht erwartet, und dennoch war es fast absehbar: Donald Trump wird der neue US-Präsident. Inzwischen macht sich dies auch bei den Aktien deutscher Autohersteller bemerkbar, die ins Minus rauschen.

Aktuell haben die BMW Aktien 3,41 Prozent verloren, die Daimler-Aktien 3,25 Prozent und die Aktien von Volkswagen immerhin noch 2,65 Prozent. Es ist augenscheinlich, dass die Anleger befürchten, dass sich die Wahl von Trump negativ auf die Märkte in den USA, und besonders auf den Automarkt dort auswirken könnte.

Damit dürften sie gar nicht falsch liegen. Die Gefahr, dass die USA die deutschen Autobauer aus dem Markt drängen werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Vielleicht durch eine Förderung der US-Autobauer, oder verstärkte Maßnahmen gegen Autohersteller, die von außerhalb der Vereinigten Staaten kommen.

Ob es weitere Kursverluste geben wird, dürften der heutige Tag, aber auch die kommenden Wochen und Monate zeigen. Die kommende Entwicklung der Aktienkurse deutscher Autohersteller wird auch davon abhängen, ob sich die Befürchtungen der Anleger bestätigen, oder eben doch nicht.


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