Lehman-Opfer werden entschädigt – Von der Frankfurter Sparkasse in „Härtefällen“
“Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht” und nur auf der Basis der Kulanz entschädigt die Frankfurter Sparkasse nun ihre ersten Kunden. Diese Entschädigung wird es jedoch nur in Einzelfällen geben, wie es scheint. Die “Teilentschädigung” wird es jedoch nur bei den Kunden geben, bei denen sich durch die Lebensumstände eine “wirtschaftliche Härte” ergibt.
Die Frankfurter Sparkasse, die Fraspa, hat derzeit etwa 800.000 Kunden. An 5.000 davon, immerhin 0,625 Prozent des gesamten Kundenstamms, wurden die Zertifikate der US-Investmentbank Lehman Brothers verkauft. In wie weit mit einer angeblichen Sicherheit der inzwischen völlig wertlosen Zertifikate geworben wurde, kann nicht gesagt werden. Sicher ist jedoch, dass es wohl zu Prozessen gegen die Banken kommen wird, welche die Lehman-Zertifkate als sichere Geldanlage an ihre Kunden verscherbelt und sie damit um ihre Ersparnisse gebracht haben, als Lehman Brothers in die Pleite ging. Ob die Kunden der Fraspa, die nun entschädigt wurden, wohl zu den vermeintlichen Klägern gehören?









Jeder Mensch, der in dieser Welt lebt, kommt auch mit der Wirtschaft in Kontakt, auf die eine oder andere Weise. Ein autarkes wirtschaftliches Leben ist kaum möglich – und auch kaum mehr erstrebenswert. Die Wirtschaft ist es, die uns weiterführt in dem, wie wir leben und auch die Art, was wir aus dem Leben machen. 
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