Krankenkassenwechsel leichtgemacht? – Zusatzbeiträge und schlechter Service bei der bisherigen Krankenkasse?

Die einheitlichen Beiträge für die Gesetzlichen Krankenkassen haben unser Gesundheitssystem nicht verbessert, teilweise ist das Gegenteil der Fall. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass bei einheitlichem Beitrag gravierende Unterschiede beim Service verschiedener Krankenkassen vorhanden sein können – weshalb bei einer neuen Krankenkasse genau hier auch der Fokus liegen sollte neben dem Zusatzbeitrag: Wie sieht es eigentlich mit dem Service aus? Doch wie sieht es dann mit dem Wechseln aus, wird der Krankenkassenwechsel wenigstens leichtgemacht durch die Gesundheitsreform?

Wer zu einer neuen Krankenkasse wechseln möchte, kann sich bereits bei der möglichen neuen Kasse erkundigen, welche rechtlichen Vorgaben bei der Kündigung der alten Krankenversicherung beachtet werden müssen und welche Termine einzuhalten sind, damit eine rechtsgültige Kündigung zustande kommt. Dann ist ein Wechsel der Krankenkasse auch viel einfacher, als es nur auf eigene Faust zu versuchen und zudem wird dabei bereits der Service der möglichen neuen Krankenkasse getestet. So habe ich es übrigens auch gemacht – und bin mittlerweile bei einer Kasse, bei der ich mich auch gut aufgehoben fühle nach einer Zeit des Fiaskos bei einer anderen Gesetzlichen Krankenkasse, die nach der Einführung des Gesundheitsfonds sämtlichen Service für Mitglieder auf null zurückgeschraubt haben schien, und bei der ich plötzlich keinen Kundenbetreuer mehr hatte.

Denn nicht nur das Thema Geld sollte beim einem Krankenkassenwechsel ausschlaggebend sein, sondern auch, ob eine Krankenkasse ihre Mitglieder auch betreut und auch Interesse an ihren zahlenden Mitgliedern hat.

Eine mögliche neue Krankenkasse findet man übrigens auch über einen Krankenkassen Vergleich.

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