Holt die Bundesbank die deutsche Goldreserven heim?

Die Bundesbank will nach dem Bericht des Bundesrechnungshofs hinsichtlich der deutschen Goldreserven neu verfahren. Dies berichtet heute das Handelsblatt. Demnach soll mehr deutsches Gold in Frankfurt eingelagert werden, die Goldreserven in New York sollen reduziert und die noch in Frankreich lagernden Goldbarren ganz nach Deutschland geschafft werden.

Immerhin elf Prozent der deutschen Goldreserven lagern in der französischen Hauptstadt Paris in der Banque de France. Dies soll nun ein Ende finden, vor allem da Frankreich im Falle des Falle keine Devisen an Deutschland vergeben würde – wozu die deutschen Reserven ja in der Zeit des kalten Kriegs und danach eigentlich außerhalb Deutschlands gelagert wurden. Doch Frankreich gehört zur Eurozone, und hat damit längst keine andere Währung mehr als Deutschland. Dass Frankreich immer mehr in eine Wirtschaftskrise gerät, tut möglicherweise das Übrige, um die deutschen Goldreserven nach Hause zu holen und sie nicht weiter im kriselnden Frankreich zu lagern.

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