Goldpreisprognose 2012

Zum Jahresende hin zeigt sich, dass alle Prognosen, die für Ende 2011 einen Goldpreis von bis zu 2.000 Dollar je Feinunze gesehen hatten, daneben lagen. Nach einer rasenden Rekordjagd hat sich der Goldpreis im Laufe des Jahres plötzlich immer wieder ins Minus verabschiedet, allein seit Beginn dieses Monats hat der Preis für Gold mehr als 250 Dollar je Feinunze an Wert verloren. Doch wie sieht es aus mit der Goldpreisprognose 2012? Wohin geht die Reise beim Goldpreis im kommenden Jahr?

Einfache Antwort: Wahrscheinlich kann niemand diese Frage beantworten. Die Geldanlage Gold ist für viele Anleger zu einer unsicheren Sache geworden, weshalb viele ihr Gold lieber wieder verkaufen – und dies zum Teil mit hohen Verlusten. Dabei ist Gold kaum etwas, was sich für eine kurzfristige Anlage eignet, es sei denn, man kauft in guten Zeiten und stößt sein Gold dann mit Gewinn ab.

Ob man jetzt verkaufen sollte, ist eine Entscheidung, die jedem selbst überlassen bleibt. Dennoch ist es eher fraglich, ob es Sinn macht, jetzt eine Sachanlage zu verkaufen, die möglicherweise zumindest Wertsichernd sein könnte, wenn die Eurozone zusammenbricht. Den reinen Verlust zu sehen ist nicht unbedingt der richtige Weg, finden zumindest wir. Denn: wenn der Euro zusammenbricht und eine große Inflation kommen sollte, was immer wahrscheinlicher wird, ist die Geldanlage in Sachwerte zwar nicht zwangsläufig auch wertsteigernd, aber zumindest wertsichernd.

Eine Antwort auf „Goldpreisprognose 2012“

  1. Ich verstehe nicht warum immer von Zusammenbruch gesprochen wird, wo man doch bestimmte Dinge politisch steuern kann. Alle vergessen, dass man Schulden jederzeit erlassen kann und Korrekturen schrittweise abstufen kann. Zu glauben, es käme ein „Zusammenbruch“ ist relativ engsichtig und ignoriert Steuermaßnahmen, die von der Politik erst immer dann kommen, wenn es unbedingt notwendig ist. Gold wird eine ganze Weile noch in dieser Gegend bleiben oder sogar weit darober.

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