Glücklich im Job: Arbeitsinhalte als wichtigster Treiber

München (ots) – Aufgaben und Arbeitsinhalte sind am wichtigsten
für das Glücklichsein im Job. Das ist das Ergebnis einer aktuellen
Umfrage von stellenanzeigen.de, an der 1389 Nutzer der Jobbörse
teilgenommen haben.

Aufgaben und Arbeitsinhalte als Glückstreiber

Welche Faktoren tragen grundsätzlich am meisten zum Glücklichsein
im Job bei? Bei dieser Frage erhielt „Aufgaben und Arbeitsinhalte“
mit 4,1 Punkten die höchste durchschnittliche Bewertung. Bewertet
wurden insgesamt acht Faktoren anhand einer Skala von 1 (gar nicht)
bis 5 (stark). Ebenfalls sehr wichtig für das Glück sind mit 4,0
Punkten die Kollegen, leicht nachrangig wurden mit der
Durchschnittsnote 3,9 die Faktoren „Chef“ und „Lob und Anerkennung“
bewertet. „Messbarer Erfolg“ sowie „Entwicklungsmöglichkeiten“
erhielten jeweils 3,8 Punkte. Dem Faktor „Gehalt“ gaben die Nutzer im
Durchschnitt 3,6, dem „Unternehmen“ (Kultur, Branche, Größe etc.) 3,4
Punkte.

Aktuelle Glücks- und Unglücksfaktoren

Faktoren, die für das Glück am Arbeitsplatz grundsätzlich wichtig
sind, stellen für viele der Befragten aktuell auch tatsächlich
„Glücksfaktoren“ dar. Das Kollegenumfeld macht die meisten Teilnehmer
glücklich und erreicht mit 74 Prozent den mit Abstand höchsten Wert
bei den Nennungen als Glücksfaktor. „Aufgaben und Arbeitsinhalte“
wurde von 62 Prozent als aktueller Glücksfaktor genannt. „Chef“ und
„Gehalt“ nannten demgegenüber nur jeweils 52 Prozent als Glücks- und
48 Prozent als Unglücksfaktoren. Unzufrieden zeigten sich besonders
viele Teilnehmer mit den Entwicklungsmöglichkeiten, die von 62
Prozent als „Unglücksfaktor“ genannt wurden.

Arbeit und andere Glücksfaktoren

Für 87 Prozent der Umfrageteilnehmer ist die Arbeit für das eigene
Glück genauso wichtig wie andere Faktoren (Familie, Freunde, Hobbys).
Nur sehr wenige sehen im Job den wichtigsten Schlüssel zum Glück (3
Prozent). 10 Prozent der Befragten definieren Arbeit als etwas, das
auf das Glücklichsein gar keinen Einfluss hat. 37 Prozent der
Teilnehmer gaben zwar an, nach Feierabend „in der Regel nicht“ oder
„nie“ abschalten zu können. Unglücklich darüber, dass der Jobfilm
auch nach Feierabend weiterläuft, sind aber nur 25 Prozent.

Nur selten im Flow

Den Begriff „Flow“ hat der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi
geprägt: „Flow hat man, wenn man das tut, was man am Liebsten mag.“
In diesem Zustand sind die Menschen glücklich, weil sie voll und ganz
in ihrem Tun aufgehen, so dass sie zum Beispiel vergessen, wie
schnell die Zeit vergeht. Diese Glückserfahrung während der Arbeit
bleibt für die meisten eine Ausnahme: Von den Umfrageteilnehmern
erleben 20 Prozent diesen Zustand „nie“ oder „selten“ (ein paar Mal
im Jahr). Ein paar Mal im Monat kommen 32 Prozent in den Genuss von
Flow. Mehrmals in der Woche haben 33 Prozent Flow-Erlebnisse und
„fast täglich“ nur 15 Prozent.

Webinar „Flow im Job“

Was kann man tun, um häufiger „in den Fluss“ zu kommen und damit
im Job glücklich zu sein? Zu diesem Thema veranstaltet
stellenanzeigen.de am 23.5.2012 von 17:00-18:00 Uhr das Webinar „Flow
im Job: Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz“. Die Teilnehmer
lernen, warum Glückserlebnisse wichtig für die Karriere sind, welche
Faktoren zu Glücksempfinden im Job führen – und wie sie diese
beeinflussen können. Webinarleiterin ist die erfahrene Trainerin und
Coach Mareike gr. Darrelmann. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen unter: http://www.stellenanzeigen.de/webinar

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Quelle: http://www.presseportal.de/pm/42687/2244946/gluecklich-im-job-arbeitsinhalte-als-wichtigster-treiber/api