Gebühren an Geldautomaten immer noch zu hoch

Nachdem sich die Gebührenstruktur für Fremdabhebungen an Geldautomaten zum 15. Januar dieses Jahres verbessern sollte, hat Stiftung Warentest jetzt eine Finanztest-Umfrage durchgeführt. Dabei wurde festgestellt: Die Gebühren an Geldautomaten sind teilweise immer noch zu hoch. Während die Privatbanken zu ihrem Wort stehen, kassieren Sparkassen und Volksbanken immer noch bei den Gebühren ab, laut „Finanztest“ berechnet eine Sparkasse sogar 7,50 Euro.

Gebühren an Geldautomaten: Geldabheben kostet bis zu 7,50 Euro

Sparkassen und Volksbanken kassieren von fremden Kunden immer noch rund 4 Euro für das Geldabheben, eine Sparkasse berechnet sogar 7,50 Euro. Die privaten Banken verlangen nur 1,95 Euro. Das ist das Ergebnis einer Finanztest-Umfrage bei 33 Sparkassen und Genossenschaftsbanken, vorwiegend in touristischen Regionen Deutschlands.

Die höchsten Gebühren nehmen die Sparkassen. Sie berechnen zwischen 3,50 Euro (Kreissparkasse Köln) und 7,50 Euro (Sparkasse Holstein). Im Durchschnitt müssen Fremdkunden mit rund 5 Euro rechnen. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken pendeln sich die Kosten bei 4 Euro ein. Die privaten Banken wie Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank und Hypovereinsbank nehmen einheitlich 1,95 Euro. Die PSD- und die meisten Sparda-Banken verlangen von Fremdkunden nicht mehr als 2 Euro.

Auf eine einheitliche Gebühr für Fremdabhebungen am Geldautomaten konnte sich die Kreditwirtschaft nicht einigen. Die Banken erheben nach wie vor unterschiedlich hohe Gebühren. Wie viel Bankkunden für das Geldziehen bezahlen müssen, erfahren sie seit dem 15. Januar direkt am Bildschirm des Automaten vor der Auszahlung. An den Automaten der eigenen Bank und innerhalb des jeweiligen Bankenverbundes ist das Abheben meist kostenlos. Bei der Auswahl des Girokontos raten die Tester darauf zu achten, genügend Automaten im Umkreis zu haben, bei denen man kostenlos Bargeld ziehen kann. Die ausführliche Umfrage „Gebühren an Geldautomaten“ ist online unter www.test.de/geldautomat veröffentlicht.“

Pressemitteilung: Stiftung Warentest

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