GEA profitiert von Nachfrage aus der Nahrungsmittelprozesstechnik

Düsseldorf (ots) –

Im ersten Quartal 2012 erzielte die GEA mit 1.544,9 Mio. EUR eine
Steigerung ihres Auftragseingangs um 24,4 Prozent. Wie in den
Vorquartalen konnte damit das Vergleichsquartal des Vorjahres erneut
deutlich übertroffen werden. Diesem Trend folgend ist auch der Umsatz
im Konzern um 21,7 Prozent auf 1.263,7 Mio. EUR gegenüber Vorjahr
gestiegen.

Bereinigt um Effekte aus Kaufpreisallokationen in Höhe von 6,4
Mio. EUR (Vorjahr 2,2 Mio. EUR) ging das operative EBIT um 29,8 Mio.
EUR und die operative EBIT-Marge auf 3,1 Prozent zurück. Dies ist im
Wesentlichen eine Folge von Schätzungsänderung im Segment Food
Solutions, die im ersten Quartal mit Einmaleffekten von insgesamt
rund 36 Mio. EUR das Konzernergebnis belastet haben. Die hinter
diesen Schätzungsänderungen stehenden Belastungen sind aber nur zu
einem geringen Anteil zahlungswirksam. Ohne das neue Segment GEA Food
Solutions, das im letzten Jahr noch nicht im Ergebnis enthalten war,
hätte sich eine Zunahme um 15,3 Mio. EUR bzw. 22,2 Prozent auf 84,3
Mio. EUR und eine um 32 Basispunkte gestiegene EBIT-Marge von 7,0
Prozent ergeben.

„Die weltweit anhaltend starke Nachfrage nach
Nahrungsmittelprozesstechnik ist der wesentliche Grund für die
erfreuliche Entwicklung unseres Auftragseingangs. Der Nahrungsmittel-
und Getränkebereich wuchs in diesem Zusammenhang um 38 Prozent und
erhöhte damit seinen Anteil am Geschäft der GEA auf über 55 Prozent.
Des Weiteren haben insbesondere Kleinaufträge mit einem Volumen unter
1 Mio. EUR beigetragen, die im ersten Quartal erstmals die Schwelle
von 1 Mrd. EUR überschritten haben“, so Jürg Oleas,
Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft.

Konzernzahlen der GEA Group

Alle stichtagsbezogenen Zahlen für 2011 enthalten die
Akquisitionen CFS und Bock. In den periodenbezogenen Zahlen werden
diese ab dem zweiten Quartal 2011 berichtet.

Q1 2012 Q1 2012 Q1 2012 1)
ohne GEA FS
Auftragseingang 1.544,9 1.447,5 1.242,1
Umsatz 1.263,7 1.211,0 1.038,0
Auftragsbestand 2.935,6 2.812,8 2.666,6
EBITDA vor Kaufpreisallokation und
Einmaleffekten 2)3) 100,8 108,1 91,9
EBITDA vor Kaufpreisallokation 3) 65,0 108,1 91,9
in % vom Umsatz 5,1 8,9 8,9
EBITDA 64,9 108,0 91,9
EBIT vor Kaufpreisallokation und
Einmaleffekten 2)3) 74,9 84,3 69,0
EBIT vor Kaufpreisallokation 3) 39,2 84,3 69,0
in % vom Umsatz 3,1 7,0 6,6
EBIT 32,8 66,8
in % vom Umsatz 2,6 6,4
EBT 16,3 55,9
Konzernergebnis 12,7 39,8
Ergebnis je Aktie vor Kaufpreis-
allokation 4) 0,10 0,22
Ergebnis je Aktie 4) 0,07 0,22
Working Capital (Stichtag) 5) 771,6 647,3
Working Capital (Durchschnitt) 5)6) 730,0 561,3
in % vom Umsatz 7) 12,9 12,4
Nettoverschuldung (-) 8/9 -635,5 -550,0
ROCE in % 10)11) 11,9 12,3
ROCE in % (Goodwill angepasst) 10)12) 17,9 20,6
Sachinvestitionen 22,7 15,4
Mitarbeiter (Stichtag) 13) 24.337 22.945
1) Zahlen angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung von Pensions-
und Leasingverpflichtungen (vgl. Q1-Bericht S. 32 f.)
2) vor Einmaleffekten GEA FS aus Schätzungsänderungen (35,8 Mio. EUR)
3) vor Effekten aus Kaufpreisallokationen neu bewerteter
Vermögensgegenständen und Schulden
4) in EUR
5) Working Capital = Vorräte + Forderungen LuL – Verbindlichkeiten
LuL – erhaltene Anzahlungen
6) Durchschnitt der letzten 12 Monate
7) Working Capital (Durchschnitt der letzten 12 Monate) / Umsatz
der letzten 12 Monate
8) einschließlich nicht fortgeführte Geschäftsbereiche
9) Nettoliquidität/-verschuldung = Zahlungsmittel + Wertpapiere –
Kreditverbindlichkeiten
10) ROCE = EBIT (Summe der letzen 12 Monate, in 2010 vor
Restrukturierungsaufwendungen) / Capital Employed (Durchschnitt
der letzten 12 Monate)
11) Capital Employed inklusive Goodwill aus dem Erwerb der ehem.
GEA AG durch die ehem. Metallgesellschaft AG im Jahr 1999
12) Capital Employed ohne Goodwill aus dem Erwerb der ehem. GEA AG
durch die ehem. Metallgesellschaft AG im Jahr 1999
13) Mitarbeiteräquivalente ohne Auszubildende und ruhende Arbeits-
verhältnisse

Informationen zum Konzern

Die GEA Group Aktiengesellschaft ist einer der größten
Systemanbieter für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie mit
einem Konzernumsatz von über 5,4 Milliarden Euro in 2011. Sie
konzentriert sich als international tätiger Technologiekonzern auf
Prozesstechnik und Komponenten für die anspruchsvollen
Produktionsprozesse in unterschiedlichen Endmärkten. Der Konzern
generiert ca. 70 Prozent seines Umsatzes aus den langfristig
wachsenden Industrien für Nahrungsmittel und Energie. Zum 31. März
2011 beschäftigte das Unternehmen weltweit mehr als 24.000
Mitarbeiter. Die GEA Group zählt in ihren Geschäftsfeldern zu den
Markt- und Technologieführern. Das Unternehmen ist im deutschen MDAX
(G1A, WKN 660 200) und im STOXX® Europe 600 notiert. Weitere
Informationen finden Sie im Internet unter www.gea.com.

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Quelle: http://www.presseportal.de/pm/33230/2248376/gea-profitiert-von-nachfrage-aus-der-nahrungsmittelprozesstechnik/api