Gaspreise vergleichen

Ähnlich wie Strompreise steigen auch fast jedes Jahr die Gaspreise an. Im Gegensatz zu Strom steigen die Gaspreise allerdings oft deutlich stärker. Da Gas in den vergangenen Jahren nach einem Preisanstieg ziemlich günstig war, fallen die Preiserhöhungen meist nicht so schnell auf. Dennoch sollte man bei einer Erhöhung des Preises über einen Wechsel des Gasanbieters nachdenken.

Die Versorgungssicherheit gewährleistet in Deutschland, dass man keinen Tag ohne Strom dasteht. Damit ist sichergestellt, dass man weiterhin warmes Wasser zum Kochen und Baden hat. Ebenso bleibt die Gasheizung nicht plötzlich im Winter aus.

Bei einem Vergleich von Gasanbietern sollte man neben dem Preis noch andere Dinge beachten. Zwar locken viele Gasanbieter mit günstigen Preisen, doch sind dies oft nur Lockangebote. Da die Gaspreise vom Markt abhängen, müssen auch andere Anbieter oftmals mit ihren Preisen nachziehen. Wer also wechselt, sollte möglichst auf eine lange Preisgarantie achten. In dieser vertraglich vereinbarten Zeit ist es dann nicht möglich, dass der Gasanbieter die Preise erhöht.

Als Gegenleistung für eine Preisgarantie verlangt der Gasanbieter in der Regel eine Mindestvertragslaufzeit. Dabei ist klar: Umso kürzer die Laufzeit, bzw. umso flexibler der Vertrag, desto besser für den Kunden. Wer allerdings eine zwölfmonatige Preisgarantie erhält, muss sich auf eine Mindestvertragslaufzeit von 18 – 24 Monaten einstellen.

Dennoch kann sich ein Vergleich der Gasanbieter entscheiden. Im Übrigen gibt es zahlreiche Kunden, die jeweils nach der Mindestvertragslaufzeit den Anbieter wechseln. Entsprechend unbeliebt sind die Kunden natürlich auch bei den Anbietern. Wer sich zu diesen Kunden zählen darf, braucht sich nicht darüber wundern, wenn er bei einem Anbieter unfreundlich behandelt wird, wenn er dort schon zum x-ten Mal Kunde wird.

Auf eines sollte man sich beim Wechsel eines Gasanbieters jedoch besser nicht einlassen: Das Zahlen einer Kaution oder das Vorabbezahlen des gesamten Betrags für die Laufzeit des Vertrags. Viel zu schnell kann es einem sonst passieren, dass das Geld flöten geht – und dann steht man möglicherweise eines Tages ohne Gasanbieter und zugleich ohne Geld für einen neuen Energieversorger da!


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