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Fußball im neuen finanziellen Zeitalter

10 August 2016 Keine Kommentare

Trotz der recht unspektakulären EM 2016 verdeutlichen die 1,93 Billionen Euro Umsatz, die das Turnier gemacht hat, eine signifikante Veränderung im Fußball. Der Sport ist zu einer Unterhaltungsform von globaler Wichtigkeit geworden.

Von den kleinen Teams, die in der Regionalliga ums Überleben kämpfen, bis hin zu großen Mannschaften wie Bayern München, die an der Spitze der Bundesliga stehen – die finanzielle Lage kann die Zukunft eines Clubs bestimmen, und entscheidet darüber, ob er bestehen bleibt oder nicht.

Transfermarkt mit schwindelerregenden Summen

Eines der ausschlaggebendsten Anzeichen dafür, dass Fußball heutzutage von Geld bestimmt wird, ist der Transfermarkt. Mittlerweile werden horrende Summen für neue Spieler ausgehandelt, um das Potenzial einer Mannschaft zu steigern.

Auch wenn immer noch unbezahlte Transfers zustande kommen, wie zum Beispiel bei einem norwegischen Mittelfeldspieler, der von Borussia Mönchengladbach zum Wettfirma-gesponserten West Ham United gewechselt hat – es sind weiterhin eher die Multimillionen-Deals, die den Fußball dominieren.

Kleinere Vereine stehen vor wichtigen Entscheidungen

Während Spieler wie Torwart Loris Karius aus Mainz gegen hohe Summen in die englische Premier League wechseln, müssen kleinere Mannschaften schwierige Entscheidungen treffen, um dem finanziellen Ruin zu entgehen.

Die Problematik wird dadurch verstärkt, dass die Kluft zwischen Unter- und Oberliga aufgrund der TV-Senderechte und der hohen Aufmerksamkeit auf Sportwettseiten wie Betway immer größer wird. Glücklicherweise bietet diese Seite aber Informationen zu allen Ligen des deutschen Fußballs.

Während große Finanzdeals zwischen Sportwettunternehmen und Banken geschlossen werden, um den Firmennamen auf Trikots der oberen Ligen drucken zu lassen, bestehen derartige Möglichkeiten für die unteren Ligen nicht.

RB Leipzig hat den Sprung in die 1. Liga geschafft

Als kleiner Club, dem auf eine alternative Art der Aufstieg gelungen ist, lässt sich der RB Leipzig nennen. Die Mannschaft war 2009 gegründet worden, nachdem das Softdrink-Unternehmen Red Bull den erfolglosen Club SSV Markranstädt gekauft hat, um ihn in die Bundesliga zu bringen.

Und trotz der öffentlichen Kritik an der Änderung des Images, scheint es sich ausgezahlt zu haben. Der RB Leipzig hat den Karlsruher SC im Mai im entscheidenden Spiel geschlagen, und ist so zur Saison 2016/2017 in die Bundesliga aufgestiegen.

Für die Mannschaft war es ein wichtiger Moment, der wieder einmal gezeigt hat, dass Sportwetten nicht die einzige Art sind, auf welche Geld den Fußball transformieren kann.


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