Finanzkrise 2.0 – Bringt Griechenland uns eine neue Finanzkrise?

An Griechenland hängt in diesen Tag viel. Dabei geht es jedoch nicht nur um die reine Hilfe für das finanziell völlig marode Mittelmeerland – es geht auch um Deutschland. Während an Stammtischen vieler Orten geschimpft und geschrien wird und so mancher Politiker sich an den gleichen Zug hängt, könnte Griechenland zur Gefahr für unsere Finanzmärkte und auch unsere Wirtschaft werden. Denn: Viele Banken aus Deutschland halten griechische Staatsanleihen.

Das heißt, kommt keine Hilfe nach Griechenland, könnte so manche deutsche Bank Geld verlieren, darunter die Hypo Real Estate und die Commerzbank, beide mit staatlicher Unterstützung vor dem Banken-Gau gerettet, und auch die Deutsche Bank.

Wenn die Kredite an Griechenland nun an Wert verlieren würden, müssten die Banken, die sich noch nicht einmal wirklich von der Finanzkrise 1.0 erholt haben, bereits mit einer neuen Auflage einer Krise zurechtkommen.

Insgesamt steht Griechenland mit 43 Milliarden Euro bei Banken aus unserem Land in der Kreide. Wenn diese Kredite nicht zurückgezahlt werden könnten, zum Beispiel, weil Griechenland aus der Euro Zone austritt – oder ausgeschlossen wird, könnte dies zu einem regelrechten finanziellen Aderlass bei so einigen Banken führen.

Aber auch der Fall der Ultima Ratio, in dem der IWF und die Länder Europas helfend eingreifen würden, ist nicht ohne. Auch hier werden die Staatsanleihen an Wert verlieren, welche durch die Banken nun ja gehalten werden.

So oder so, Griechenland schadet uns in finanzieller Hinsicht sehr. Was schlimmer ist, keine Hilfen oder doch finanzielle Unterstützung, wird sich wohl erst in einigen Monaten zeigen. Auf Verluste werden sich die Banken unseres Landes so oder so einstellen müssen…

Und was kann man als Sparer tun, um dennoch bei Kasse zu bleiben und nicht noch tiefer in den Sumpf von Griechenlands Schulden gezogen zu werden? Wir empfehlen Gold als Geldanlage. Weitere Infos dazu finden Sie in unserem Ratgeber Geld verdienen mit Gold.

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