Eurokurs fällt, Rezession knapp abgewendet – Rückkehr zur DM?

Eine gemeinsame Währung für Europa, dieses hehre Ziel wurde und wird immer wieder in Frage gestellt. Die aktuelle Schuldenproblematik einiger Länder und der mögliche Austritt Griechenlands aus der Währungsunion wirft jedoch immer mehr Fragen auf. War der Schritt in die Eurozone der richtige Schritt – oder wäre die DM doch die bessere Wahl gewesen?

Derzeit macht ein Ex-Bundesbanker die Runde mit einem neuen Buch, der mit dem Euro aufräumen will. Doch der Herr, dessen Namen uns nicht wichtig genug ist, um ihn zu nennen, hat vergessen, dass der Euro zu unserem Wachstum beigetragen hat. Gleichzeitig hat Deutschland die Rezession in der Eurozone knapp abwenden können, durch das starke Wirtschaftswachstum des Landes.

Die Rückkehr zur DM wäre ein Schritt zurück, der zudem teuer zu bezahlen wäre. Eine Umstellung der Währung ist kostspielig, zudem würde sich Deutschland damit von den anderen Ländern der Eurozone isolieren – während es doch der Zusammenhalt ist, der die Basis der Zukunft der Währungsunion ist.

Dennoch kann natürlich nicht von der Hand gewiesen werden, dass der Eurokurs derzeit immer wieder nach unten zeigt. Schuld daran sind jedoch nicht nur die Probleme der Schuldenstaaten, sondern auch die Investoren, die gegen den Euro wetten. Und eines darf dabei auch nicht vergessen werden: der Dollar erlebt derzeit einen Aufwind, der die Währung gegenüber dem aktuell eher instabilen Euro weiter stärkt.

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