Eurokrise: Ist die Währungsreform nicht mehr aufzuhalten

Die Eurokrise lässt sich kaum mehr stoppen, dieser Ansicht sind immer mehr Experten. Einzig ein Aufsplitten der Eurozone könnte eine Rettung für den Euro bringen. Das Auseinanderbrechen in möglicherweise zwei Eurozonen oder der Austritt ein oder mehrerer Eurostaaten führt jedoch aller Voraussicht nach zu einer Währungsreform.

Doch was ist, wenn die Währungsreform tatsächlich nicht mehr aufzuhalten ist? Gerade Deutschland kennt ihn noch, den Beigeschmack einer solchen Reform, doch was würde sie für jeden einzelnen Bürger an Konsequenzen bedeuten?

Mit dieser Frage beschäftigt sich auch Ulrich Horstmann in seinem Buch „Womit wir morgen zahlen werden – Warum die Währungsreform schneller kommt, als Sie denken“. Horstmann ist der Ansicht, dass sich die Lage der Eurokrise dramatisch zuspitzen wird, und das nicht erst in ein paar Jahren, sondern recht bald. Dies zeigt auch der aktuelle Weg, den die Europäische Zentralbank einschlagen will, den Euro „um jeden Preis“ retten zu wollen. „Womit wir morgen zahlen werden“, ist deshalb am Nabel der Zeit und alles andere als nur ferne Zukunftsmusik.

Ulrich Horstmann – Womit wir morgen zahlen werden ist erschienen im FinanzBuch Verlag.

Im Kampf gegen die Eurokrise ist heute vielleicht einer der wichtigsten überhaupt. Sollte die EZB neben dem Kauf von Staatsanleihen angeschlagener Euroländer zugleich eine weitere Leitzinssenkung bekanntgeben, wird die Währungsunion noch mehr mit billigem Geld als jetzt schon gespült werden – einer baldigen Inflation als Vorhut einer Währungsreform dürfte damit Tür und Tor geöffnet werden.