Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2013 – ifo Geschäftsklimaindex steigt deutlich

Heute gab das ifo Institut für Wirtschaftsforschung die Ergebnisse zum ifo Geschäftsklima für Deutschland für Februar 2013 bekannt. Dabei zeigt sich, dass der ifo Geschäftsklimaindex im laufenden Monat stark gestiegen ist. Dies ist, so das ifo, „das stärkste Plus seit Juli 2010“, wie die Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2013 ergaben.

„ifo Geschäftsklima Deutschland – Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2013
ifo Geschäftsklimaindex steigt deutlich

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Februar um mehr als drei Punkte gestiegen. Dies ist das stärkste Plus seit Juli 2010. Die Zufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage hat erneut zugenommen. Mit Blick auf den künftigen Geschäftsverlauf breitet sich der Optimismus weiter aus. Die deutsche Wirtschaft nimmt Fahrt auf.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima deutlich gestiegen. Dies ist insbesondere auf wesentlich optimistischere Geschäftsaussichten zurückzuführen. Darüber hinaus zeigten sich die Industriefirmen zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch die Exporterwartungen sind weiter gestiegen und liegen nun über ihrem langfristigen Durchschnitt.

Im Großhandel hat sich nach der Eintrübung im Vormonat das Geschäftsklima deutlich erholt. Die Großhändler sind erheblich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage und spürbar weniger pessimistisch mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf. Im Einzelhandel blieb hingegen das Geschäftsklima unverändert. Die Urteile zur Geschäftslage sind zwar im Vergleich zum Vormonat positiver ausgefallen, jedoch nahm die Skepsis bezüglich des künftigen Geschäftsverlaufs wieder etwas zu.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut kräftig gestiegen, vor allem weil die Geschäftsaussichten erheblich optimistischer ausfielen. Diese erreichten den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung.

Auch die Zufriedenheit mit der gegenwärtigen Lage nahm weiter zu.“

Quelle Pressemitteilung: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

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