Ende der Eurozone in Sicht

Die Uhr tickt immer schneller für die Währungsunion. Fünf vor 12 war gestern, schon in wenigen Monaten könnte die Eurozone, wie sie es heute gibt, Vergangenheit sein. Italien ist das Zünglein an der Pleitewaage der Schuldenkrise, wenn das hoch verschuldete Land nicht bis Mai 2013 seine größten Probleme im Griff hat, ist es aus mit der Eurozone.

Davon gehen immer mehr Experten aus. Dass sich das Ende der Eurozone so lange hinzieht, wundert uns übrigens. Bereits seit längerem gehen wir davon aus, dass ein Euro für die besser gestellten Euro-Staaten kommen wird, der so genannte Nord-Euro.

Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, bringt übrigen nicht. Jeder kann sich selbst zumindest ein wenig die große Krise wappnen, die möglicherweise vor der Tür steht. Das heißt: beim Sparen genau aufpassen, welcher Bank man das eigene Geld anvertraut. Auf Sachwerte als Vermögenssicherung setzen, dabei aber nicht auf Teufel komm raus irgendwelche Immobilien kaufen, sondern gezielt nach Häuser und Eigentumswohnungen suchen, die mindestens werterhaltend sind. Dabei kommt es auch auf die richtige Lage, die Infrastruktur und die Substanz des Hauses an, und auf seine Vorgeschichte.

Edelmetalle sind übrigens auch nicht aus der Mode, ganz im Gegenteil. In Krisenzeiten ist bei der Geldanlage jedoch eines vorrangig: es kommt nicht auf die Wertsteigerung und Vermögensvermehrung an, sondern auf die Anlagensicherung und die Wertstabilisierung.

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