Die Wettbewerbsgefahr für die deutschen Autohersteller

Der weltweite Automarkt schwächelt zum Teil sehr, in den USA sind ganze Fahrzeugsegmente fast völlig eingebrochen. Die japanischen Autohersteller machen sich auf, dem Spritpreis und dem schwächelnden Markt die Stirn zu bieten und setzen vermehrt auf die Entwicklung von Elektroautos und Hybridautos. So sinken mit fast allen anderen Werten des Dax auch die Kurse der deutschen Autohersteller. Daimler, BMW und Volkswagen sind nun gefordert, ihre Karten auf die Zukunft zu setzen. Und die heißt nun mal: Autos mit anderen Antrieben zu entwickeln, als auf Diesel und Benzin zu bauen. Einer der Verlierer des bisherigen Handelstages an der Börse ist deshalb auch die Daimler AG. Während die Automobilkonzerne vor kurzem noch mit positiven Meldungen aufwarten konnten und die Kurse stiegen, geht es nun Schlag auf Schlag zurück. Es ist also an der Zeit, auf neue Entwicklungen zu setzen, um den Weg nach oben wieder zu schaffen. Die deutsche Wirtschaft hat immer auch auf starke Autobauer gesetzt, und diese haben die Wirtschaft unseres Landes auch immer wieder voran getrieben. Nun wird es Zeit, dass BMW, Volkswagen und Daimler den Weg vom herkömmlichen Antrieb zum Elektroantrieb schaffen. Damit sich wieder neue Wege auftun, weil die alten Pfade längst ausgetreten sind. Denn sonst rennen uns Toyota, Nissan und Co. uns geradewegs davon. Noch ist der Markt frei für alle Autohersteller. Zu lange haben jedoch gerade deutsche Autobauer mehr auf den aktuellen Markt, als auf die Zukunft gesehen. Und diese gehört nun mal den Hybridautos und den Elektromotoren. Das bedeutet, die Autohersteller aus Deutschland können und dürfen sich nicht auf den Lorbeeren ihrer guten Tage ausruhen. Nun müssen Investitionen her, die sich später auszahlen werden. Wenn sie rechtzeitig getätigt werden, bevor die Konkurrenz den Markt ganz an sich gezogen hat…

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