Das Chaos namens General Motors – Naht die Rettung für Opel dennoch?

Während heute bekannt wurde, dass unser Wirtschaftsminister zu Guttenberg und US-Finanzminister Geithner eine Arbeitsgruppe gründen wollen zum „Fall“ Opel, kommt nun weiter frischer Wind in die Angelegenheit. Der Sprecher von Opel, Frank Klaas, gab soeben bekannt, dass der Autobauer mit dem desaströsen Mutterkonzern General Motors in den nächsten Tagen einen Plan zur eigenen Rettung des deutschen Autoherstellers vorlegen will. Mittels dieses Rettungsplans soll es dann ermöglicht werden, doch noch den dringend benötigten Bürgschaftsrahmen zu erhalten.

Opel hat derzeit 25.000 Mitarbeiter und ist in jeder Hinsicht vom Mutterkonzern General Motors abhängig. Dieser steuert sowohl die Beschaffung der Fahrzeugteile wie auch den Vertrieb und kann gerade durch die große Abnahmemenge für sämtliche zu GM gehörenden Autohersteller gute Konditionen bekommen. Opel allein stünde plötzlich mit einem Nichts da, mit Werken zwar und Mitarbeitern, aber ohne Teile zum Bau von Fahrzeugen und auch ohne jegliche Vertriebsmöglichkeiten.

Hier muss also dringend eine Lösung geschaffen werden. Die Arbeitsgruppe von zu Guttenberg und Geithner und der kommende Rettungsplan von Opel selbst könnten vielleicht eine mehrseitige, durchaus hilfreiche Perspektive für den deutschen Autobauer in US-amerikanischer Hand bieten. Über den Inhalt des Planes hat sich Frank Klaas übrigens nicht geäußert, es könnte ein also ein „Überraschungspaket“ auf uns warten, oder eine große Enttäuschung, wie es bereits bei der Vorstellung der Sanierungspläne von General Motors selbst es bereits der Fall war.

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